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2018

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bezirksliga   2018/2019

 

Termine Bezirksliga 2018/2019
02.09.2018 Rochade Eving II - SF Schüren 2,0 : 6,0
23.09.2018 SF Schüren - SF Brackel VI 5,0 : 3,0
14.10.2018 DSV 1875 II - SF Schüren 3,5 : 4,5
11.11.2018 SF Schüren - SF Lünen 6,0 : 2,0
09.12.2018 SU Huckarde II - SF Schüren 4,0 : 4,0
13.01.2019 SF Schüren - SVG Marten II  
10.02.2019 FS 98 Dortmund II - SF Schüren  
10.03.2019 SF Schüren - SC Brambauer II  
31.03.2019 SF Brackel V - SF Schüren  

 


 

5. Spieltag am 09.12.2018

 

 

Br. Rangnr. SU Huckarde-Westerfilde 2 - Rangnr. SF Schüren 1 4:4
1 9 Abicht, Hans-Joachim - 1 Grönke, Klaus 0:1
2 11 Bickel, Wieland - 4 Morgenroth, Hubertus ½:½
3 12 Bensman, Ilja - 5 Schulte, Axel ½:½
4 13 Kolberg, Karl Heinz - 6 Feldmann, Hans-Joachim ½:½
5 14 Sohraby, Darjusch - 8 Mai, Werner 1:0
6 16 Iwannek, Dieter - 9 Kirstein, Dieter 0:1
7 21 Kwapinski, Henryk - 10 Knippfeld, Reinhold 1:0
8 25 Haufe, Ulrich - 11 Abke, Manfred ½:½

 

Obwohl wir ersatzgeschwächt waren (die Bretter 2, 3 und 7 fehlten), waren wir gegen Huckarde II nach den DWZ-Zahlen favorisiert.

GroenkeAm Spitzenbrett setzte Klaus Grönke seine beeindruckende Serie fort und blieb mit seinem Sieg auch nach anderthalb Jahren in der Bezirksliga unbesiegt.

 


Grönke, Klaus - Abicht, Hans-Joachim

Schwarz am Zug.
Der Le7 ist nicht mehr zu retten.

 

 


 

 

 

 

 

 

An Brett 2, 3 und 4 einigten sich Hubertus Morgenroth, Axel Schulte und Hans-Joachim Feldmann bereits recht frühzeitig mit ihren Gegnern auf Remis.


MaiWerner Mai war mit einem energischen Königsangriff seines Gegners konfrontiert.

In komplizierter Stelle führte dann ein einziger Fehlgriff zum Figurenverlust und damit auch zum Partieverlust.


Mai, Werner - Sohraby, Darjusch


Hier wäre 27. f3 die letzte Chance gewesen.

Stattdessen war die Partie nach 27. Te2 Th5 28. Txe4 Sxf2 29. Kg1 Sxe4 verloren.

 

 

 

 

 

 

 

 


KirsteinSouverän spielte Dieter Kirstein seinen DWZ-Vorteil aus und gewann die Partie sicher.

Iwannek, Dieter - Kirstein, Dieter

Alle schwarzen Figuren stehen optimal.
Das schwarze Läuferpaar dominiert das Brett.

Nach 25. ... Sc3 gewinnt Schwarz mindestens die Qualität und einen Bauern.

In der Partie folgte 25. Dd3 (sonst fällt Le2 mit Schach) Sa2 mit Angriff auf die Dame und Tc1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KnippfeldDie wohl längste Partie spielte Reinhold Knippfeld.

Eigentlich war das Endspiel mit gleichem Material tot remis, doch sein Gegner übte beharrlich Druck gegen Reinholds Freibauern aus und wurde nach einem groben Fehler von Reinhold mit Gewinn des Springers belohnt.


Knippfeld, Reinhold - Kwapinski, Henryk

Hier verlor Weiß nach 73. Kf2? Sf4 ersatzlos den Springer.

Nach 73. Kf1 Td3 wäre die Situation auch kritisch, aber noch verteidigungsfähig gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


AbkeManfred Abke verpasste leider den frühzeitigen Gewinn der Partie und musste sich in einem Doppelturmendspiel mit verschachtelten Bauern schließlich mit dem Remis zufriedengeben.


Haufe, Ulrich - Abke, Manfred

Hier hätte Schwarz mit dem offensichtlichen 24. ... Sxd3+ 25. Kf1 Sxb2 den Deckel sofort zumachen können.

Nach z.B. 26. Tg2 f6 ist alles gedeckt und Schwarz hat eine Mehrfigur und einen Mehrbauern.

Danach gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Sb2 wieder in sichere Gefilde zurückzuführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

4. Spieltag am 11.11.2018

 

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. SF Lünen 1 6:2
1 1 Grönke, Klaus - 1 Ziegler, Markus ½:½
2 2 Meyer, Thomas - 2 Schülein, Wolfgang ½:½
3 3 Becker, Volker - 3 Winkler, Fabian ½:½
4 4 Morgenroth, Hubertus - 4 Hansmeyer, Christoph 1:0
5 5 Schulte, Axel - 5 Gerlach, Andreas 1:0
6 6 Feldmann, Hans-Joachim - 6 Gehrmann, Ralf 1:0
7 7 Meyer, Sebastian - 7 Nagelfeld, Jörg 1:0
8 8 Mai, Werner - 8 Giesa, Rolf ½:½

 

 

Der Mannschaftskampf fing aus unserer Sicht sehr erfreulich an.

HubertusHubertus Morgenroth hatte schon nach wenigen Minuten deutliche Vorteile und sein Gegner musste bereits im 12. Zug aufgeben

 

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MORGENROTH - HANSMEYER

Weiß steht bereits deutlich besser.

Schwarz muss schon mit 11. ... c6 einen Bauern geben, um den direkten Figurenverlust auf d7 zu verhindern.

Stattdessen spielte er 11. ... Lc8 ?? und gab nach 12. Sc6 wegen Damenverlust auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

FeldmannMit einer solch schnellen Führung lässt es sich natürlich etwas befreiter spielen, zumal Hans-Joachim Feldmann nur kurz darauf unsere Führung weiter ausbaute.


Sein Gegner spielte sehr engagiert gegen das Königsgambit von Hans-Joachim und suchte sein Heil mit Angriff am Königsflügel.

Doch dabei entblößte er jedoch seine eigene Königsstellung und Hans-Joachim konnte tödlich kontern.

FELDMANN - GEHRMANN

Die Partie ist entschieden.
Schwarz verliert entweder die Dame oder er wird sofort mattgesetzt.

27. Ta7 Db8 28. T1a6+ Kb5 29. c4+ Kb4 30. Dd2+ Kb3 31. Ta3 matt war die Partiefortsetzung.

 

 

 

 

 

 

 


BeckerMit der 2 : 0 Führung im Rücken bot Volker Becker in total unklarer Stellung remis an, obwohl er nur drei Züge vorher ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt hatte.

WINKLER - BECKER

In dieser Stellung mit Weiß am Zug, bot Volker angesichts der 2:0-Führung im Mannschaftskampf Remis an.

Die Stellung ist kompliziert und am Brfett konnte Volker nicht ausreichend durchrechnen, ob er in den nächsten Zügen zwingend das wichtige d7-d5 durchsetzen kann, um damit die Schwäche des Bauern d7 zu beheben.


 

 

 

 

 

 

 

 

GroenkeAm Spitzenbrett musste Klaus Grönke in schlechterer Stellung das Remisangebot annehmen, nachdem er in einer Variante einen Zwischenzug übersehen hatte.

ZIEGLER - GRÖNKE

Hier gewann Weiß mit 11. Lxf7 Kxf7 12. Dd5+ Kf8 13. Dxe4 einen Bauern.

Wohl aus Respekt vor der knapp 200 DWZ-Punkte besseren Wertungszahl bot der Lünener dennoch Remis an, was Klaus dankend annahm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


MaiAuch Werner Mai trennte sich angesichts der komfortablen Führung friedlich.

MAI - GIESA

Hier konnte Werner mit 19. Sf5 Df6 (um h6 zu decken) 20. Sxd6! cxd6 21. Lxh7+ einen 'Bauern gewinnen.

Stattdessen trennte man sich nach 19. Lxh7+ Dxh7 friedlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz der zwischenzeitlichen 3,5 : 1,5 Führung blieb es weiterhin spannend, da an den restlichen drei Brettern noch verbissen gekämpft wurde.


SebastianUnseren Mannschaftssieg sicherte dann etwas überraschend Sebastian Meyer.
Sein Gegner hatte im Schwerfigurenendspiel zwei Mehrbauern.
Doch um einer Zugwiederholung auszuweichen, wählte er den falschen Weg und riskierte zu viel.


Plötzlich hatte Sebastian einen bärenstarken Königsangriff, den er konsequent bis zum Matt führte.

NAGELFELD - MEYER, SEB.

Hier fand Sebastian den schnellsten Weg zum Matt.

42. ... f5+ 43. Kf3 Df2 matt ( 43. Kh5 g7-g6 matt)

 

 

 

 

 

 

 


Obwohl nun der Mannschaftskampf entschieden war, wurde an den restlichen zwei Brettern noch hartnäckig um die Punkte gerungen.


AxelAxel Schulte hatte bereits im Mittelspiel die totale Kontrolle über das wichtige Feld d4 als Basis für seine Leichtfiguren erobert.

Diesen Vorteil gab er nie aus der Hand, doch nur durch geduldiges Manövrieren konnte er letztendlich entscheidende Fortschritte erzielen und die Partie gewinnen.

GERLACH - SCHULTE

Nach langem geduldigen Manövrieren fand Axel hier den zwingenden Gewinnweg.

54. ... Db1+ 55. Dc2 (sonst fällt a2 mit Schach) Dxc2 56. Kxc2 Kf6 mit Eroberung des Bauern g4.


 

 

 

 

 

 

 

 

Knapp 60 Züge dauerte die letzte Partie.

ThomasThomas Meyer stand gegen seinen DWZ-starken Gegner lange Zeit total ausgeglichen und an einer Stelle sogar auf Gewinn.
Schließlich gewann sein Gegner im Turmendspiel jedoch die Oberhand und Thomas stand scheinbar auf Verlust.
Doch er verteidigte sich extrem zäh und nutzte einige Ungenauigkeiten seines Gegners durch genaue Züge zu einer Remisstellung.
Doch auch in dieser aus Einschätzung von Fritz total ausgeglichenen Stellung musste Thomas noch wiederholt die einzigen richtigen Züge finden, um das Remis zu sichern.

MEYER, TH. - SCHÜLEIN

Hier hätte 30. Dd7 zu klarem Vorteil geführt.

Zum Beispiel 30. ... Tf8 31.Dxc7 und der Freibauer d5 wird zum Riesen oder er blockiert das schwarze Spiel total.

Stattdessen wickelte Thomas mit 30. Db4 Dxb4 31. axb4 in ein zwar immer noch vorteilhaftes, aber sehr kompliziertes Turmendspiel ab.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

3. Spieltag am 14.10.2018

 

Br. Rangnr. Dortmunder SV 2 - Rangnr. SF Schüren 1 3,5:4,5
1 10 Lanwehr, Klaus - 2 Meyer, Thomas 1:0
2 12 Kuttnick, Helmut - 3 Becker, Volker 0:1
3 15 Surmann, Christoph - 4 Morgenroth, Hubertus ½:½
4 16 Gröning, Uwe - 5 Schulte, Axel 0:1
5 2001 Dainat, Hasso - 6 Feldmann, Hans-Joachim 0:1
6 2002 Alarand, Beshr - 7 Meyer, Sebastian 1:0
7 2003 Hoffmann, Hanna Dorina - 8 Mai, Werner +:-
8 33 Schleif, Siegmar - 11 Abke, Manfred 0:1

 

Da Werner Mai mit einer Minute (!!!)  Verspätung nach seinem Zeitlimit von 30 Minuten eintraf, lagen wir frühzeitig mit 1,0 : 0,0 in Rückstand.


Zwei schnelle Siege von Manfred Abke und Hans-Joachim Feldmann, von denen ich leider keine Details mitbekommen habe, obwohl beide wohl schöne Gewinnkombinationen gespielt haben, gingen wir dann nach nur 90 Minuten mit 2,0 : 1,0 in Führung.


Leider hatte Sebastian Meyer eine Leichtfigur für nur einen Bauern verloren und musste kurz darauf aufgeben.


Einige Zeit später brachte uns Axel Schulte durch seinen Sieg jedoch wieder in Führung.


Nun liefen beim Stand von 3,0 : 2,0 noch drei Partien.


Zuerst konnte Volker Becker die Führung durch seinen etwas glücklichen Sieg gegen Helmut Kuttnick ausbauen.
Kuttnick stand zwischenzeitlich etwas besser und lehnte zurecht ein Remisangebot von Volker ab.
Danach sah er allerdings die einzige Gewinnvariante, die zu deutlichem Vorteil geführt hätte, nicht ,und danach war ein Leichtfigurenendspiel mit Mehrbauern für Volker entstanden, das zielstrebig zum sicheren Sieg geführt wurde.


Beim Zwischenstand von 4,0 : 2,0 fehlte uns lediglich ein Remis aus den noch laufenden zwei Partien.


Thomas Meyer hatte für eine vielversprechende Angriffsstellung eine Leichtfigur für zwei Bauern geopfert.
Obwohl der feindliche König in der Mitte verbleiben musste, schlug der Angriff nicht komplett durch.
Mit einigen genauen Verteidigungszügen konnte sich sein Gegner Klaus Lanwehr befreien. In der Schlussstellung hätte Thomas mit einer Kombination durch Zugwiederholung , die für Klaus Damenverlust oder Matt bedeutet hätte, wäre er dieser ausgewichen, das Remis erzwingen können. Doch leider hatten die komplizierten Berechnungen viel Zeit gekostet und er verlor durch Zeitüberschreitung.


Nun lag beim Stand von 4,0 : 3,0 alles an der Partie von Hubertus Morgenroth.

Zwischenzeitlich sah seine Stellung sehr bedrohlich aus.
Sein Gegner hatte auf der halboffenen g-Linie seine Türme verdoppelt und Hubertus konnte sich nur mühsam passiv verteidigen.
Doch als sein Gegner versuchte seine Figuren umzugruppieren, schlug Hubertus zurück.
Er eroberte zwei Bauern und wickelte schließlich in ein total gewonnenes Endspiel mit Qualitätsplus und einem Mehrbauern ab.
Doch dann berechnete er eine Variante mit Turmopfer gegen den feindlichen Läufer falsch und die Partie endete remis.


Dies reichte uns aber dennoch zum Sieg im Mannschaftskampf!!!

 


 

 

2. Spieltag am 23.09.2018

 

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. SF Brackel 6 5:3
1 1  Grönke, Klaus - 41  Hain, Christian 1:0
2 2  Meyer, Thomas - 42  Czarnetzki,Reinh. ½:½
3 3  Becker, Volker - 43  Krug, Roland ½:½
4 4  Morgenroth, Hubi - 44  Schultz, Bernfried 0:1
5 5  Schulte, Axel - 47  Krüger, Georg ½:½
6 7  Meyer, Sebastian - 6001  Wastian, H-G 1:0
7 8  Mai, Werner - 68  Eberwein, Leander ½:½
8 9  Kirstein, Dieter - 72  Sahakyan, Tigran 1:0

 

Die für uns etwas glückliche Entscheidung fiel beim Stand von 4,0 : 2,0 am 6. Brett.
Sebastian Meyer hatte sich mit einem Minusbauern zäh verteidigt.

Nach einem etwas ungestümen Bauernzug, der seine Königsstellung empfindlich öffnete, hätte sein Gegner jedoch sofort gewinnen können.
Sebastian

Dies übersah er zwar, behielt allerdings dennoch eine vorteilhafte Stellung.
In dieser besseren Stellung (allerdings keine klare Gewinnstellung) überschritt er im 39. Zug die Zeit und Sebastian brachte uns dadurch mit 5,0 : 2,0 zum Mannschaftssieg.

 

 

 

 

HubertusNun war es nicht mehr entscheidend, dass Hubertus Morgenroth unsere einzige Partie verlor.
Schade jedoch, dass er im Mittelspiel eine vorteilhafte Kombination übersah.

MORGENROTH, HUBI - SCHULTZ, BERNFRIED

Hier gewinnt 25. Sf6+! bei klar besserer Stellung die Qualität und einen Bauern .

25. … gxf6 26. Txe8+ Kg7
(26. … Txe8?? 27. Dxc4)
27. Dxc4 Txc4 28. Td8

 

 

 

 

 

 

 

Begonnen hatte der Mannschaftskampf mit zwei frühen Remisen von Werner Mai (in ausgelichen er Stellung) und Axel Schulte (in etwas schlechterer Stellung).

 

 

DieterIn Führung gingen wir durch Dieter Kirstein, dessen Gegner mit einem Nachteil von über 600 DWZ sichtlich überfordert war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter ging es mit zwei Remispartien.

Die Partie von Volker Becker war jederzeit ausgeglichen.
Interessant war neben der Tatsache, dass die Partie bis zum 12. Zug mit einer Partie aus 1936 zwischen Emanuel Lasker und Raul Capablanca identisch war, nur die Einschätzung einer nicht gespielten Variante. Volker

KRUG, ROLAND - BECKER, VOLKER

Über
17. … Lxh2
habe ich ca. 20 Minuten nachgedacht.

18. Kxh2 Sxf2 19. De2 Sxd1 20. Txd1
ist die fast zwangsläufig entstehende Stellung.
Fritz schätzt sie als total ausgeglichen ein.

Schwarz hat zwar Turm und zwei Bauern für die beiden Leichtfiguren, aber es dauert lange, bis sich die schwarzen Türme in den Königsangriff einschalten können.
In der Zwischenzeit kann Weiß seine Leichtfiguren gut positionieren und mit e3-e4 ein starkes Zentrum aufbauen.

Stattdessen spielte ich 17. … Sxd2.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ThomasWenig aufregend war auch die Remispartie von Thomas Meyer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spielerischer Höhepunkt war mal wieder der Kampf am Spitzenbrett.

Mit einer ganzen Serie genauer Züge wickelte Klaus Grönke in ein gewonnenes Endspiel ab und sorgte für unsere 4,0 : 2,0 Führung.

KlausGRÖNKE, KLAUS - HAIN, CHRISTIAN

Hier fand Klaus den stärksten Zug
18. … Se3!
mit folgender Hauptvariante
19. Lxe3 Txe3 20. Dxf7 (20. Dxe3?? Ld4 mit Damengewinn) Kh8
und Schwarz hat viele erfolgsversprechende Drohungen auf der langen schwarzen Diagonale.

Weiß spielte stattdessen 19. Se4.
Nun konnte Klaus mit 19. … Sxf1 die Qualität gewinnen, doch Weiß hat nach 20. Txf1 noch etwas Gegenspiel.

Klaus wickelte jedoch mit den nahezu zwangsläufigen Zügen

19. … Dxe5 20. Lxe3 Dxe4 21. Dxe4

(21. Dxf7 Kh8 22. Tae1 Tf8 wäre allerdings eine gute Möglichkeit für Weiß gewesen.)

21. ... Txe4 22. Tae1 Txe3 23. Txe3 Ld4 24. Tfe1 Te8

zielstrebig in ein gewonnenes Bauernendspiel ab.
.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

1. Spieltag am 02.09.2018

 

Br. Rangnr. SV Rochade Eving 2 - Rangnr. SF Schüren 1 2:6
1 9  Sprungala, Erik - 1  Grönke, Klaus ½:½
2 10  Krams, Amatus - 2  Meyer, Thomas 0:1
3 11  Boszczon, Dennis - 3  Becker, Volker 0:1
4 12  Schulz, Dennis - 4  Morgenroth, Hubertus ½:½
5 13  Hoidis, Paul - 5  Schulte, Axel 0:1
6 14  Nathe, Nico - 6  Feldmann, Hans-Joachim ½:½
7 15  Gehrmann, Nick - 7  Meyer, Sebastian 0:1
8 16  Tork, Ryan Zachary - 8  Mai, Werner ½:½

 

Werner Mai und Hans-Jochen Feldmann einigen sich mit ihren Gegnern frühzeitig auf Remis.

Unseren ersten vollen Punkt erzielte dann Axel Schulte.

Es dauerte einige Zeit, bis auch Sebastian Meyer gewann und wir eine beruhigende 3,0 : 1,0 Führung hatten.

Thomas Meyer kam nach langer Zeit ausgeglichener Stellung zu Materialvorteil und baute unsere Führung aus.

Zufrieden mit seinem Remis musste Hubertus Morgenroth sein. Als noch die Türme auf dem Brett waren, stand er deutlich schlechter. Doch schließlich gelang es ihm, in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abzuwickeln, bei dem auch der gegnerische Mehrfreibauer das Spiel nicht entscheiden konnte.

Am Spitzenbrett entwickelte sich bei Klaus Grönke eine hochkomplexe Stellung, in der sich wohl beide Kontrahenten nicht wohl fühlten. Deshalb war das Remis schließlich für beide zufriedenstellend.

Die mit Abstand längste Partie hatte Volker Becker, obwohl sie bereits nach 13 Zügen praktisch entschieden war. Volker gewann zwei Springer plus Bauer für einen Turm. Doch sein Gegner verteidigte sich in permanenter Verluststellung zäh und musste erst nach knapp 5 Stunden im 54. Zug aufgeben.