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2019

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bezirksliga   2019/2020

 

 

Termine Bezirksliga 2019/2020
01.09.2019 SF Schüren -  SC Hansa Dortmund 4 5,0 : 3,0
22.09.2019 Dortmunder SV 2 -  SF Schüren  2,5 : 5,5
17.11.2019 SF Schüren -  Dortmunder SV 3 6,0 : 2,0
15.12.2019 SF Schüren -  FS Dortmund 2  
26.01.2020 SG Mengede 2 -  SF Schüren  
16.02.2020 *) SF Schüren -  SF Brackel 7  
08.03.2020 **) SF Brackel 6 -  SF Schüren  
29.03.2020 SF Schüren -  SF Lünen 1  
26.04.2020 FS Dortmund 3 -  SF Schüren  

 

*)    Spielort am 16.02.2020 ist in Brackel

**)  Spielort am 08.03.2020 ist in Schüren


 

 

3. Spieltag am 17.11.2019

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. Dortmunder SV 3 6:2
1 1 Grönke, Klaus - 17 Haneberg, Alexander +:-
2 2 Meyer, Thomas - 18 Reineke, Tobias ½:½
3 3 Becker, Volker - 19 Heinrich, Christoph 1:0
4 4 Schulte, Axel - 20 Hirschler, Walter 1:0
5 6 Morgenroth, Hubertus - 21 Müller, Gerd Reiner 1:0
6 8 Feldmann, Hans-Joachim - 23 Werninghaus, Klaus-Peter ½:½
7 9 Mai, Werner - 24 Jesolowitz, Reinhard ½:½
8 10 Knippfeld, Reinhold - 3001 Dainat, Hasso ½:½

 

Nach einer halben Stunde führten wir bereits 1,0 : 0,0, da Klaus Grönke seine Partie kampflos gewann.

Wenig später stand auch Volker Becker schon klar auf Gewinn.
Sein Gegner hatte bereits in der Eröffnungsphase einen wichtigen Zentralbauern ersatzlos eingestellt und mit Raumvorteil und einem starken Läuferpaar lief die Partie für Volker fast wie von allein.

Becker

 

Heinrich Dr., Christoph - Becker, Volker

In schon klar schlechterer Stellung verliert Weiß nach
15. Tae1?
durch 15. ... Df4
wegen der Mattdrohung auf h2 den Springer Sa4 und die Partie ist entschieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dieser beruhigenden Führung im Rücken kam es zu einigen Remispartien.

 

FeldmannHans-Joachim Feldmann ärgerte sich später etwas, da er meinte, aus seiner Partie etwas mehr herausquetschen zu können. In der ausgeglichenen Schlussstellung fühlte er sich aber etwas unwohl, sodass er das Remis forcierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KnippfeldBis auf eine nicht gespielte Variante verlief die Partie von Reinhold Knippfeld in ruhigem Wasser und in absolut ausgeglichener Stellung wurde Frieden geschlossen.

Knippfeld, Reinhold - Dainat, Hasso

Hier hätte Reinhold in einer langen und komplizierten Variante einen Bauern gewinnen können.
11. Sxe5! Lxd2
12. Sxc6 Lxd1
13. Sxd8 Lxc2
14. Sxb7 Lb6
15. e5!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MaiWerner Mai stand in einer wenig aufregenden Partie lange Zeit besser, auch, weil sein Gegner völlig grundlos einen Bauern opferte (einstellte?). Schließlich konnte sich Weiß jedoch etwas befreien und angesichts der klaren Führung im Mannschaftskampf war Werner mit dem Remis zufrieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Zwischenstand von 3,5 : 1,5 dauerte es nun einige Zeit bis zu den nächsten Entscheidungen.

 

Der Gegner von Thomas Meyer war angesichts seines DWZ-Nachteils wohl mit einem Remis sehr zufrieden. Thomas hatte sich im Mittelspiel leichte Vorteile erarbeitet, doch als sich für seinen Gegner eine einmalige Chance bot, erkannte dieser sie und opferte für eine Dauerschachkombination einen Läufer. Eine starke Leistung, wenn er denn all die Meyerverschiedenen Varianten vor dem Opfer richtig durchgerechnet hat.

 

Meyer, Thomas - Reineke, Tobias

Thomas hatte gerade 19.Sb3-c5 gespielt (besser 19.Lc4-e2 und nach 19. ... Dg5 20. e3-e4 mit klarem Vorteil)
und Schwarz ergriff die Chance mit
19. ... Lxg2!.

Nach 20. Kxg2 Df3+ erfolgt in allen Varianten Dauerschach

(z.B. nach dem Fluchtversuch
21. Kf1 Dh1+ 22. Ke2 Df3+
23. Ke1 Dh1+ 24. Lf1 Sf3+. Ke2
25. Sg1+ usw.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Axel Schultes Gegner hatte im Mittelspiel einen Bauern eingestellt, spielte aber fantasievoll weiter und stellte einige Drohungen auf. Scheinbar etwas passiv mit fast allen Figuren auf der Grundreihe verteidigte sich Axel Schulteaber genau richtig, vergrößerte seinen Vorteil und gewann klar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MorgenrothEine schöne Angriffspartie spielte Hubertus Morgenroth. Er zeigte seinem Gegner deutlich die Nachteile der luftiger Königsstellung auf. Immer neue Angriffsdrohungen und ein gefährlicher Freibauer führten schließlich zu einem sauberen Sieg.

Müller, Gerd Reiner - Morgenroth, Hubertus

Hier fand Hubertus den schnellsten Weg.

Statt den angegriffenen Bauern f7 zu decken spielte er
31. ... Tc7.

Der Turm ist wegen Matt auf g2 tabu und nach 32. Df3 Te1+
konnte sich Weiß nicht mehr ausreichend verteidigen und der Freibauer c3 entschied schließlich die Partie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

2. Spieltag am 22.09.2019

Br. Rangnr. Dortmunder SV 2 - Rangnr. SF Schüren 1 2,5:5,5
1 9 Kantor, Daniel - 1 Grönke, Klaus 0:1
2 11 Köhler, Eckart - 2 Meyer, Thomas ½:½
3 12 Surmann, Christoph - 4 Schulte, Axel ½:½
4 13 Lanwehr, Klaus - 5 Kirstein, Dieter 0:1
5 14 Schulte, Hans - 6 Morgenroth, Hubertus ½:½
6 15 Nowacki, Hartmut - 7 Meyer, Sebastian 1:0
7 2004 Hoffmann, Hanna Dorina - 9 Mai, Werner 0:1
8 32 Xu, Dehn - 10 Knippfeld, Reinhold 0:1

 


 

1. Spieltag am 01.09.2019

Br. Nr. SF Schüren 1 - Nr. SC Hansa Dortmund 4 5:3
1 1  Grönke, Klaus - 26  Lin, Yi 0:1
2 2  Meyer, Thomas - 27  Vojdani, Bahram 1:0
3 3  Becker, Volker - 29  Reinacher, Detlev 1:0
4 4  Schulte, Axel - 30  Giesenberg, Angela ½:½
5 5  Kirstein, Dieter - 31  Goldbeck, Daniel Ernst 1:0
6 6  Morgenroth, Hubertus - 32  Schrimpl, Michael 1:0
7 7  Meyer, Sebastian - 33  Brohl, Thomas 0:1
8 8  Feldmann, Hans-Joachim - 35  Pennekamp, Christoph ½:½

 

Zum Auftakt der Bezirksklasse traten wir mit klaren DWZ-Vorteilen als klarer Favorit gegen Hansa IV an.

Nach einem Kurzremis von Axel Schulte im 12ten Zug sorgte Hubertus Morgenroth für die Hubertusberuhigende 1,5 : 0,5 Führung.
Mit einigem Entwicklungsvorteil stellte er seinem Gegner eine Falle, die zuschlug.
Anstatt sich weiterzuentwickeln, sah dieser die Chance, durch Damentausch dem Remis gegen seinen DWZ-stärkeren Gegner näher zu kommen.
Doch Hubertus hatte dies genau berechnet und die Abwicklung führte zwangsläufig zum Gewinn.

Hubertus Morgenroth - Michael Schrimpl

15. Dg4! ist ein schöner Zug und stellt eine Falle.
Nach 15. … Sbd7 wäre noch nichts entschieden gewesen.

Schwarz spielte jedoch
15. … Sxg4? und gab nach
16. Lxe7 Lf6 17. Td8+ Kg7 18 Lf8+ Kg8 19. Tc8! auf

 

 

 

 

 

 

 

 

Hans-Joachim Feldmann einigte sich mit seinem Kontrahenten auf Remis.
Die beiden spielten eine lange Variante der französischen Verteidigung und es entstand eine interessante Stellung.
Hans-Joachim hatte zwar durchgehend minimale Vorteile, jedoch wurde die Remisbreite nie überschritten.

KirsteinDer Gegner von Dieter Kirstein spielte die Eröffnung sauber und kam sogar zu leichten Vorteilen. Doch schließlich griff er in komplizierte Stellung fehl und verlor zwangsläufig mindestens die Qualität.
Danach brach die Stellung recht schnell komplett zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die klare 3,0 : 1,0 Führung konnten wir jedoch nicht lange halten

 

SebastianDer Gegner von Sebastian Meyer spielte in einem Sizilianer konsequent und recht stark auf Königsangriff und wurde schließlich mit einem spielentscheidenden Qualitätsgewinn belohnt.

 

Thomas Brohl - Sebastian Meyer

Schwarz hatte soeben e6-e5 gespielt, was sich als Fehler herausstellte.

Nach 22. Sf5 ist die Dame angegriffen und nach 22. … Df7 23. Dxf7 geht in allen Varianten die Qualität verloren.

In der Partie folgte 23. … Lxf7 24. Sxg7 Kxg7 25. Lh6+ Kg6 26. Lxf8 mit hoffnungsloser schwarzer Stellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine hochinteressante Partie entwickelte sich am Spitzenbrett. Klaus Grönke entwickelte einen starken Angriff am Damenflügel.
Sein Gegner ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und spielte mutig auf der anderen Brettseite auf Königsangriff.
KlausLange Zeit war unklar, wer sich in diesem spannenden Duell durchsetzt.
In hochkomplizierter Stellung griff Klaus dann jedoch fehl und sein König war nicht mehr zu retten.
Sportlich fair gestattete er seinem Gegner das Matt auf dem Brett und gratulierte ihm zu einer stark geführten Partie.

Yi Lin - Klaus Grönke

Hier hält nur 35. … h6 die Partie noch offen.

Schwarz spielte jedoch
35. … Sxc2? (verliert die Kontrolle über e6) und nach
36. De6+ Kh8 37. Tf3! (37. Dxe7? Sxe3+) verliert Schwarz Material oder wird mattgesetzt.

Es folgte noch 37. … Sxa1 38. Dxe7 h6 39. De8+ Kh7 40 Tf8 und das Matt ist nicht mehr abzuwenden.






 

 

 

 

 

Der Zwischenstand war jetzt 3,0 : 3,0 und nun dauerte es einige Zeit bis zu den nächsten Entscheidungen.

Volker Becker brachte uns schließlich wieder in Führung.
Er übte mit seiner Turmverdopplung auf einer halboffenen Linie ständigen Druck auf die gegnerische Stellung aus und stand permanent leicht besser.
Allerdings konnte er die Verteidigungsstellung nicht entscheidend durchbrechen und entschied sich dazu, in ein Damenendspiel abzuwickeln.
Dies sah zwar optisch sehr vorteilhaft aus, aber Fritz Beckerbilanziert nüchtern, wie es übrigens auch Dieter Kirstein vermutete, "absoluten Ausgleich".
Als daraus jedoch ein reines Bauernendspiel entstand, war die Stellung in allen Varianten gewonnen und Volker fuhr die Partie sicher nach Hause.

Detlev Reinacher - Volker Becker

In dieser Stellung ist das gespielte 35. … h5 der einzige Gewinnzug.

Nach der Partie wurde zwar mit etlichen Spielern nach Remisvarianten gesucht, aber es gibt sie nicht.

Weiß wird abgedrängt und austempiert und verliert zwangsläufig einen Bauern am Königsflügel.

Dort wird Weiß weiter beschäftigt und Schwarz kann die Bauern am Damenflügel abholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Zwischenstand 4,0 : 3,0 und es lief noch die Partie von Thomas Meyer.

Das war ein zäher Kampf und es wurde vielzügig hin und her manövriert.
Fast schon wie durch ein Wunder überstand der Gegner von Thomas seine haarsträubende Zeitnot vor der ersten Zeitkontrolle und die Partie blieb in der Remisbreite.
Daran änderte sich auch in den nächsten Zügen nichts.
Erst als sein Gegner erneut in große Zeitnot kam, nutzte Thomas die Gelegenheit, das Spiel durch Linienöffnung komplizierter zu machen.
Als sich für ihn erstmals die Chance zu einem eindeutigen Gewinnzugzug ergab, ergriff er diese sofort und das Spiel Thomaswar entschieden.
In seiner Zeitnot spielte der Gegner noch weiter und wurde schließlich auf offenem Brett mattgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dadurch stand nun nach knapp 6 Stunden unser 5,0 : 3,0 Sieg fest.

 


 

Etwas Statistik

 

 

Nimmt man die durchschnittlichen DWZ-Zahlen der ersten 8 Bretter, so liegen wir an dritter Stelle.

Wir sollten in dieser Saison also beste Chancen haben, oben mitzuspielen; vielleicht sogar um den Aufstieg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An den einzelnen Bretter sieht der Vergleich zur Gegnerschaft wie in der nachfolgenden Tabelle dargestellt aus.

 

Brett Name eigene DWZ Ø DWZ Gegner
1   Grönke, Klaus 1882 1875
2   Meyer, Thomas 1797 1764
3   Becker, Volker 1777 1700
4   Schulte, Axel 1715 1664
5   Kirstein, Dieter 1826 1625
6   Morgenroth, Hubertus 1690 1562
7   Meyer, Sebastian 1689 1526
8   Feldmann, Hans-Joachim 1655 1431