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bezirksliga   2021/2022

 

 

Termine Bezirksliga 2021/2022
14.11.2021 SF Schüren -  Dortmunder SV II 1,0 : 7,0
12.12.2021 SF Schüren -  Marten-Bövinghausen II -:-
23.01.2022 FS Dortmund III -  SF Schüren -:-
13.02.2022 SF Schüren -  SF Brackel V   -:-   
06.03.2022 SF Lünen -  SF Schüren -:-
27.03.2022 SF Schüren -  SC Hansa Dortmund III -:-
24.04.2022 SG Mengede II -  SF Schüren -:-

 

 


 

1. Spieltag am 14.11.2021

 

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. Dortmunder SV 2 1:7
1 1 Grönke, Klaus - 9 Schulenburg, Pit 0:1
2 2 Meyer, Thomas - 10 Böhmfeldt, Bruno 0:1
3 3 Becker, Volker - 12 Meinike, Thorsten ½:½
4 5 Kirstein, Dieter - 13 Haneberg, Alexander ½:½
5 6 Morgenroth, Hubertus - 14 Lanwehr, Klaus 0:1
6 7 Meyer, Sebastian - 15 Schulte, Hans 0:1
7 8 Abke, Manfred - 16 Gröning, Uwe 0:1
8 9 Knippfeld, Reinhold - 2004 Jelisavac, Nenad 0:1

 

 

Die Mannschaft vom Dortmunder SV 2 wurde ihrer Favoritenrolle vollkommen gerecht und brachte uns eine krachende Niederlage bei.


Unsere schwarze Serie fing am 5. Brett an

Hubi 1Hubertus Morgenroth geriet im Mittelspiel in große Schwierigkeiten, da er Entwicklungsnachteil hatte und seine Figuren nicht harmonisch zusammenspielten.
Schließlich musste er eine Figur geben und die drei Mehrbauern, die er dafür hatte, drohten wie reife Äpfel zu fallen.
Deshalb gab er den hoffnungslosen Kampf auf.

 

Lanwehr, Klaus – Morgenroth, Hubertus

Schon früh wollte Hubertus seinen Gegner eine (allerdings bekannte) Falle stellen.
Das verlockende
6. Sxd5
geht nach hinten los.
6. … Sxd5! 7. Lxd8 Lb4+ 8. Dd2 (erzwungen) Lxd2+ 9. Kxd2 Kxd8 und Schwarz hat eine Mehrfigur.
Sein Gegner kannte dies wohl und spielte 6. e3

 

 

 

 

 

 

 

 

Hubi 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Abke

 

 

Auch die Partie von Manfred Abke ging schon im Mittelspiel den Bach runter.
Kontinuierlich vergrößerte sein Gegner den Raumvorteil und Manfred war auf fast vollem Brett nahezu bewegungsunfähig.


Gröning, Uwe – Abke, Manfred

Aus dieser Umklammerung konnte Manfred sich nur durch ein späteres Qualitätsopfer etwas befreien, doch letztendlich half auch dies nichts.

 

 

 

 

 

 

 

SebiVollkommen unnötig war die Niederlage von Sebastian Meyer.
Beide Spieler hatten durch massiven Figurenabtausch im 30. Zug bewusst ein Springerendspiel angestrebt. Dieses Endspiel war bei gleicher Bauernanzahl das, was man auch als „totremis“ bezeichnen kann.
Doch 13 Züge später opferte Sebastian einfach einen Bauern, ohne dafür irgendwelche anderen Vorteile zu erringen. Weitere 10 Züge später war die Partie dann vorbei.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser erster halber Punkt kam an Brett 4


Dieter

 

Dieter Kirstein spielte in der Eröffnung ein aggressivesGambit, doch sein Gegner lehnte es ab und hatte über lange Strecken eine minimal bessere Stellung.  Obwohl die Partie nicht langweilig war, wurde die Remisbreite jedoch nie überschritten.

 
Kirstein, Dieter – Haneberg, Alexander

In dieser Schlussstellung mit Weiß am Zug sagen auch die engines 0,00.

 

 

 

 

 

 

 

 


KlausKlaus Grönke geriet am Damenflügel unter starken Druck. Schließlich gingen dort zwei Bauern und etwas später auch die Partie verloren.

Schulenburg, Pit – Grönke, Klaus

Die schwarze Stellung hat zwei große Schwächen, den Bauern a7 und den Bauern b5.

Mit seinem letzten Zug
20. Ta1-a6
droht Weiß mit
21. Td1-a1 die Turmverdopplung auf der a-Linie nebst
22. Ta1-a5
Danach sind beide Schwächen doppelt angegriffen und lassen sich nicht beide verteidigen.

Dagegen ist Schwarz machtlos und genau so kam es auch. 
       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VolkerNach einer groben Ungenauigkeit in der Eröffnung stand Volker Becker unter ständigem Druck.
In ein leicht schlechteres Endspiel abzuwickeln war noch die beste Lösung.
Hier ließ sein Gegner jedoch einige erfolgsversprechende Züge aus, so dass Volker sich ins Remis retten konnte.

Meinike, Thorsten – Becker, Volker

Hier verpasste es Weiß zum letzten Mal, eine Gewinnstellung zu erzielen.  
Das äußerst schwer zu berechnende
38. f5
gewinnt in allen Varianten.
Zum Beispiel
38. … exf5+ 39. Kxf5 und der König dringt nach d6 ein,
oder
38. … Kf7 39. g5! exf5       40. Kxf5 Sxe5. 41 Lh5+  

Nach dem gespielten
38. Lc2 fxe5 39. fxe5 Kg6
kann Weiß nicht mehr eindringen und auch die engines geben 0.00 an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ReinholdIn der Partie von Reinhold Knippfeld deutete lange Zeit nichts auf eine Niederlage hin. Ohne große Aktionen war ein total ausgeglichenes Endspiel entstanden. Durch einen vermeidbaren Bauernverlust kam jedoch der Gegner auf die Siegerstraße.


Knippfeld, Reinhold - Jelisavac, Nenad

Hier hätte Reinhold unbedingt
30. g3
mit ausgeglichener Stellung spielen müssen, um dem Springer das Feld f4 zu nehmen.

Stattdessen ging nach
30. Se3? Sf4
der Bauer d3 verloren und das war der Anfang vom Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon nach 30 Zügen war in der Partie von Thomas Meyer ein absolut ausgeglichenes Leichtfigurenendspiel entstanden.
Doch ein deutlich DWZ-stärker Gegner (Bruno Böhmfeldt mit 2225 DWZ) gibt hier natürlich kein Remis sondern knetet seinen Gegner immer weiter.Thomas1


Tatsächlich gelang es ihm durch behutsames Lavieren, die einzige kleine Schwäche in Thomas Stellung, den Bauern d4 dreimal anzugreifen und zu erobern.


Danach kämpfte Thomas für eine verlorene Sache.


Böhmfeldt, Bruno – Meyer, Thomas

Diese Stellung nach 30.Lc1 ist absolut ausgeglichen, zumal Weiß im Remissinn eventuell sogar seine Leichtfiguren gegen Bauern opfern kann, da zwei Springer bekanntlich alleine nicht mattsetzen können.

 

 

 

 

 

 

Thomas 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit hatte unser Elend ein Ende. Aber sagte nicht schon Lothar Matthäus nach einer Niederlage:“ Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.“


Also Kopf hoch und auf zum nächsten Mannschaftskampf!