Vereinsheim
jeden Dienstag
19:00 - 23:00

Termine

bezirksliga 2011/2012

 

18.09.2011   Marten-Bövinghausen 2   2,0 : 6,0   SF Schüren
02.10.2011   SF Schüren   2,0 : 6,0   FS Dortmund 3
06.11.2011   FS Dortmund 4   4,0 : 4,0   SF Schüren
04.12.2011   SC Brambauer 2   5,0 : 3,0   SF Schüren
08.01.2012   SF Schüren   5,5 : 2,5   SF Brackel 4
05.02.2012   Huckarde-Westerfilde 1   6,0 : 2,0   SF Schüren
04.03.2012   SF Schüren   3,0 : 5,0   Berghofen-Hörde 1
18.03.2012   SG Mengede 2   4,0 : 4,0   SF Schüren
29.04.2012   SF Schüren   3,5 : 4,5   SF Brackel 3

 

Brett Name DWZ-alt Punkte Niveau DWZ-neu
1 Meyer,Thomas  1766 - 69  3 / 7 1868 1773 - 70
2 Becker,Volker  1804 - 65  5,5 / 8 1774 1832 - 66
3 Schulte,Axel  1594 - 50  4 / 8 1758 1640 - 51
4 Meyer,Daniel  1607 - 38  1 / 7 1690 1560 - 39
5 Mai,Werner  1613 - 61  3 / 9 1699 1601 - 62
6 Meyer,Sebastian  1568 - 40  4,5 / 9 1677 1602 - 41
7 Lenze,Thomas  1578 - 39  3 / 5 1570 1592 - 40
8 Knippfeld,Reinhold  1506 - 54  3 / 4 1458 1530 - 55
9 Abke,Manfred  1463 - 72  2,5 / 5 1630 1494 - 73
10 Ackerhans,Gerd  1377 - 78  2 / 5 1550 1395 - 79
11 Gesling,Jürgen  1327 - 11  0 / 2 1750 1322 - 12
13 Krüger,Inge  1222 -199  1,5 / 3 1617 1272 -200

 


9. Spieltag am 29.04.2012  SF Schüren - SF Brackel III

1   Meyer, Thomas - 17   Friedrichs, Klaus   remis
2   Becker, Volker - 18   Wojdyla, Martin   remis
3   Schulte, Axel - 19   Krüger, Sven   remis
4   Meyer, Daniel - 20   Lennartz, Christina   0 : 1
5   Mai, Werner - 21   Diebig, Maja   remis
6   Meyer, Sebastian - 22   Köster, Sabrina   remis
10   Knippfeld, Reinhold - 24   Ewe, Kevin   remis
13   Krüger, Inge - 3001   Schroelkamp, Carsten   remis

 

8. Spieltag am 18.03.2012  Mengede II - SF Schüren  4,0 : 4,0

1 9   Wagner, Peter - 2   Becker, Volker   remis
2 10   Jankowski, Peter - 4   Meyer, Daniel   1 : 0
3 11   Volmer, Martin - 5   Mai, Werner   1 : 0
4 12   Stockhausen, Arnd - 6   Meyer, Sebastian   1 : 0
5 14   Kraus, Reinhard - 7   Lenze, Thomas   0 : 1
6 15   Zimmermann, Alfred - 8   Knippfeld, Reinhold   0 : 1
7 16   Kelman, Ernst - 9   Abke, Manfred   0 : 1
8 19   Schmidt, Jonas - 10   Ackerhans, Gerd   remis

 

Wie das 4,0 : 4,0 gegen Mengede in unserem Kampf um den Klassenerhalt einzuordnen ist, wird sich wohl erst nach dem, letzten Spieltag zeigen. Wahrscheinlich haben wir jedoch den drittletzten Tabellenplatz mit Luft nach oben sicher und können nur dann absteigen, wen es in der Bezirksliga mehr als zwei Absteiger gibt(aktuelle Tabelle).

Daniel Meyer und sein Bruder Sebastian Meyer hatten nicht ihren besten Tag und standen schon in der Eröffnung klar schlechter. Trotz heftiger Gegenwehr mussten wir diese beiden Punkte frühzeitig abschreiben.

 

Thomas Lenze stellte seinem Gegner ein kleine Falle und als diese zuschnappte, gewann er die Partie sicher.

 

Thomas spielte hier trotz des angegriffenen Springer cool 29. a6 .

Schwarz nahm den vergifteten Springer und verlor nach 29. ... Dxb3  30. Df5+ g6 31. Dc8 die Qualität und musste wenige Züge später aufgeben, zumal der Freibauer auf der a-Linie nun zum "Riesen" geworden ist.

 

 

 

 

 

 

 

Manfred Abke hatte zu einem gewonnen Endspiel mit zwei Mehrbauern abgewickelt.  Zwar musste er seine Figuren erst zeitaufwändig  umgruppieren, doch dann fuhr er den vollen Punkt souverän ein.

Beim Spielstand von 2:2 gelang es dann Reinhold Knippfeld, ein total ausgeglichenes Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern doch noch irgendwie zu gewinnen.

In der Partie von Gerd Ackerhans entwickelte sich bei verschachtelter Bauernstellung ein interessantes Mittelspiel. Nachdem jedoch der Rauch verzogen war, verblieb eine total ausgeglichene Endspielstellung mit je drei Bauern und Läufer gegen Springer auf dem Brett. Das logische Resultat war ein remis.

Nun führten wir zwar 3,5 : 2,5 doch bei der Partie von Werner Mai war mit zwei Minusbauern bei zudem schlechterer Stellung der Verlust absehbar.

 

Die Entscheidung hing nun also von Volker Becker am Spitzenbrett ab. Volker hatte eine hochkomplizierte Mittelspielstellung in ein leicht besseres Endspiel abgewickelt. Doch leider versäumte Volker es wiederholt, seinen Vorteil in eine Gewinnstellung auszubauen. Schließlich musste er nach 58 Zügen in totaler Remisstellung ins Unentschieden einwilligen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

7. Spieltag am 04.03.2012  SF Schüren - Berghofen-Hörde   3,0 : 5,0

1 1   Meyer, Thomas - 25   Kleymann, Jelena   0 : 1
2 2   Becker, Volker - 26   Menkowski, Patrick   1 : 0
3 3   Schulte, Axel - 27   Mueller, Marcus   remis
4 4   Meyer, Daniel - 28   Konrad, Alexander   0 : 1
5 5   Mai, Werner - 29   Natschke, Norbert   0 : 1
6 6   Meyer, Sebastian - 30   Watzlawek, Volker   1 : 0
7 8   Knippfeld, Reinhold - 31   Mittelstädt, Alexander   remis
8 10   Ackerhans, Gerd - 32   Komenda, Thomas   0 : 1

 

Nahezu in Bestbesetzung rechneten wir uns gegen Berghofen-Hörde realistische Außenseiterchancen aus.

Der Mannschaftskampf begann auch recht hoffnungsvoll. Volker Becker hatte in der Eröffnung klare Vorteile herausgespielt und schon nach 13 Zügen war die Partie für eine kombinatorische Lösung reif (hier die komplette Partie).

Becker, Volker -  Menkowski
(Stellung nach dem 13. Zug von Schwarz b6)

Weiß hat sehr deutliche Positionsvorteile.

Die Leichtfiguren stehen druckvoll und Schwarz hat die Entwicklung noch nicht vollendet. Es gibt bereits eine konkrete Lösung:

14. Sxd6 Dxd6
15. dxc5 bxc5 (auch bei anderen Zügen hat Weiß klaren Vorteil)
16. Lxg6 Dxd1
17. Lxf7+

und Schwarz gab auf wegen 17. ... Kf8 18. Tfxd1 und Weiß hat eine Mehrfigur und einen Mehrbauern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nahezu gleichzeitig zu diesem Sieg ließ sich jedoch Daniel Meyer matt setzen und so stand es zwischenzeitlich 1:1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gedrückte Stellung von Gerd Ackerhans führte zu unserer nächsten Niederlage.
Gerds Gegner entwickelte Initiative am Damenflügel und ohne große Fehler kam Gerd immer mehr ins Hintertreffen. Schließlich befand sich Gerd in einem trostlosen Doppelturmendspiel mit zwei Minusbauern, was schließlich sogar im Matt endete

 

In der Partie von Reinhold Knippfeld entstand nach etlichem Figurenabtausch ein absolut ausgeglichenes Endspiel mit jeweils Springer und 5 Bauern. Reinhold hatte lange Zeit eine etwas gedrückte Stellung. Nachdem er sich jedoch befreit hatte, war die Partie jederzeit ausgeglichen und endete somit zwangsläufig remis.

 

In einer positionell geprägten Partie einigte sich Axel Schulte mit seinem Gegner auf remis.

Mueller, Marcus - Schulte, Axel
(Stellung nach 24. b5 - Schlussstellung)

Die Schlusssstellung ist leicht vorteilhaft für Axel, da er die Stellung zu seinen Gunsten öffnen kann.

Etwa
24. ... Lxa2 25. Ta1 Le6 26. Ta7 Dd7 und Schwarz hat Druck in der offenen d-Linie

oder besser noch

24. ... Sxe2 (von Axels Gegner in der Kurzanalyse als absurd abgetan)
25. Sxe2 cxb5
26. Dxb5 Lxa2
mit gesundem Mehrbauern für Axel (laut Fritz + 1,22)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sebastian Meyer konnte unseren zweiten Sieg einfahren. Er hatte seinen Gegner positionell vollkommen überspielt, so dass dieser sein Heil in einem übereilten Königsangriff mit Figurenopfer suchte. Sebastian verteidigte sich geschickt und realisierte seinen Materialvorteil sicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Meyer sah am Spitzenbrett in einer interessanten Partie plötzlich Gespenster.
Der gegnerische Angriff sah bedrohlich aus und Thomas meinte, sich nur mit einem Qualitätsopfer befreien zu können.
Doch diesen Materialvorteil realisierte seine Gegnerin souverän und fuhr sicher den vollen Punkt ein.
Tatsächlich war das Qualitätsopfer jedoch unnötig, da der Angriff auch anders abzuwehren war und die Stellung zu diesem Zeitpunkt total ausgeglichen war.

Kleymann, Jelena - Meyer, Thomas
(Stellung nach dem 22. Zug von Weiß Th1)

Diese Stellung schätzt Fritz als absolut ausgeglichen ein, da der weiße Angriff noch nicht durchdringt.
Die schwarzen Gegenchancen basieren auf Druck in der offenen e-Linie und der auch etwas unsicheren weißen Königsstellung.

Eine ganze Reihe von Zügen, die alle darauf abzielen, dass Schwarz initiativ wird, hätten das Gleichgewicht erhalten.


22. ... Te6, 22. ... Te7, 22. ... Sb4, 22. ... Sc4, 22. ... a5

Thomas fürchtete jedoch, dass der weiße Angriff übermächtig wird, wenn sich auch noch der Springer einschaltet und opferte mit 22. ... Txe2 die Qualität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der letzten Partie hatte der Gegner von Werner Mai die endspielartige Stellung Zug für Zug ein klein wenig verbessert und schließlich ein „Riesenfeld“ für seinen Springer erobert. Bauernverlust für Werner war nicht mehr vermeidbar und trotz erbitterter Gegenwehr kämpfte Werner für eine verlorene Sache.

 


 

6. Spieltag am 05.05.2012  Westerfilde - SF Schüren  6,0 : 2,0

1 1   Rossa, Daniel - 1   Meyer, Thomas  remis
2 2   Cogan, Leonid - 2   Becker, Volker   0 : 1
3 4   Hoffmann, Peter - 3   Schulte, Axel   remis
4 5   Iwannek, Ralf - 4   Meyer, Daniel   1 : 0
5 6   Klein, Hans-Joachim - 5   Mai, Werner    1 : 0 
6 7   Friemel, Reinhard - 6   Meyer, Sebastian   1 : 0
7 8   Klemm, Joachim - 7   Lenze, Thomas   1 : 0
8 9   Abicht, Hans-Joachim - 9   Abke, Manfred    1 : 0

 

5. Spieltag am 08.01.2012  SF Schüren - Brackel IV  5,5 : 2,5

1 1   Meyer, Thomas - 25   Blokisch, Till   remis
2 2   Becker, Volker - 26   Weiß, Malte   remis
3 3   Schulte, Axel - 27   Birnkraut, Tim   remis
4 5   Mai, Werner - 28   Raschkowski, Alexander   remis
5 6   Meyer, Sebastian - 29   Birnkraut, Nils   1 : 0
6 7   Lenze, Thomas - 30   Koch, Rainer   1 : 0
7 9   Abke, Manfred - 31   Schwiddessen, Meinolf   1 : 0
8 10   Ackerhans, Gerd - 32   Weiß, Manfred   remis

 

Der Mannschaftskampf gegen Brackel IV war für uns ein sehr wichtiger. Eine Niederlage hätte uns in den tiefsten Abstiegskampf befördert; ein Sieg versprach einen sicheren Mittelfeldplatz.

Die Partie von Volker Becker verflachte recht schnell. Nachdem alle Schwerfiguren in der einzigen offenen Linie abgetauscht waren, blieb ein absolut ausgeglichenes einfaches Endspiel auf dem Brett. Folgerichtig einigte man sich auf remis.

Auch Gerd Ackerhans beendete die Partie in ausgeglichener Endspielstellung friedlich. Trotz intensiver Nachanalyse mit seinem Gegner konnte nicht ermittelt werden, ob dieses Endspiel tatsächlich remis war oder eine Partei besser stand.

Interessanter war die Partie von Werner Mai. Ebenso wie sein Gegner hatte er eine total schlechte Bauernstellung. Werner hatte einen vereinsamten Tripelbauern, sein Gegner einen vereinsamten Doppelbauern und weitere Bauernschwächen. Doch irgendwie glichen sich diese Schwächen aus und die Partie endete remis.

Thomas Meyer versuchte wiederholt, durch ein Bauernopfer die Initiative an sich zu reißen, doch der Gegner lehnte jeweils ab, um selbst Druck auszuüben. In unklarer, aber wahrscheinlich ausgeglichener Stellung einigte man sich dann auf die Punkteteilung.

Der Mannschaftskampf stand nun 2 : 2, aber an einigen der restlichen Bretter machten wir uns Hoffnung auf volle Punkte.

Sebastian Meyer gelang es schon in der Eröffnung, seinem Gegner einen Doppelbauern auf der c-Linie zu verpassen. Diesen kleinen positionellen Vorteil baute er geschickt aus. Schließlich gewann er diesen Bauern und danach brach die Stellung des Gegners schnell zusammen. Dieser spielte jedoch tapfer weiter und gab erst auf, als sein blanker König vier feindlichen Bauern gegenüber stand.

In dieser Stellung mit Sebastian (Schwarz) am Zug, ist die Schwäche der weißen Stellung der Bauer c4.

In aller Ruhe erobert Sebastian den Bauern nun mit der Springerroute Sf5-Se7-Sc6-Sa5-Sxc4.

Dagegen ist Weiß fast machtlos. 19. ... Se7 20. e4 Sc6 21. c3 Sa5 22. Kf2 Sxc4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manfred Abke hatte nach langer Bedenkzeit ein Remisangebot abgelehnt, da er die einzige offene Linie beherrschte. Trotzdem war die Stellung noch im ausgeglichenen Bereich. Doch Manfred hatte die Initiative und als sein Gegner ihm mit einem unscheinbaren Bauernzug eine Chance eröffnete, schlug Manfred zu. Mit einer kleinen  Kombination gewann er eine Figur und der Gegner gab wenige Züge später auf.
Nun stand es 5 : 2 für uns und der Mannschaftskampf war entschieden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Lenze hatte durch ein grobes Versehen seines Gegners frühzeitig einen Bauern gewonnen. Danach initiierte er auf der offenen e-Linie einen starken Königsangriff. Die Stellung war so komplex, dass einige Kiebitze zwischenzeitlich meinten, Thomas würde eine Figur einstellen. Doch Thomas hatte weiter gerechnet und behielt die Situation immer fest im Griff. Schließlich eroberte er durch eine Mattdrohung einen Turm. Dadurch war die Partie entschieden, obwohl der Gegner erst nach weiteren 13 Zügen aufgab. 

Der Gegner von Thomas (mit Schwarz am Zug) kann hier scheinbar den dreifach angegriffenen Springer Se7 gewinnen.

Doch wie er auch schlägt, gewinnt Thomas die Figur zurück

(31. ... Txe7 32. Txd6; 31. ... Lxe7 Txb6).

Die Partiefortsetzung erlaubte Thomas ein schönes Finale. 31. ... Tcc7 32. g6+! hxg6 33. fxg6+ Kf8 34. Sf5 und die Mattdrohung Te8++ gewinnt eine Figur.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesem Stand willigte auch der Gegner von Axel Schulte in ein Remis ein. Axel hatte nach der unkonventionellen Eröffnungsbehandlung seines jugendlichen Gegners große Schwierigkeiten, seine Figuren vernünftig zu entwickeln. Doch schließlich konnte Axel sich befreien. In der Schlussstellung hat zwar der Brackeler eindeutig die Initiative, doch ist auch hier wahrscheinlich die Remisbreite noch nicht überschritten.


 

4. Spieltag am 04.12.2011  Brambauer II - SF Schüren  5 : 3

1 9   Jochmann, Christian - 1   Meyer, Thomas remis 
2 10   Gregoritsch, Dirk - 3   Schulte, Axel remis 
3 11   Thormann, Olaf - 5   Mai, Werner   remis 
4 12   Ünal, Ramazan - 6   Meyer, Sebastian 1 : 0
5 13   Rips, Frank - 9   Abke, Manfred remis 
6 14   Gerwinat, Dirk - 10   Ackerhans, Gerd remis 
7 15   Wirthmann, Stefan - 11   Gesling, Jürgen 1 : 0
8 16   Tudan, Philipp - 13   Krüger, Inge remis 

 


3. Spieltag am 06.11.2011   FS 98 IV - SF Schüren 4 : 4

1 25   Sack, Thomas - 1   Meyer, Thomas   1 : 0
2 26   Knackstedt, Ulf - 2   Becker, Volker   0 : 1
3 27   Dite, Alexander - 3   Schulte, Axel   remis
4 28   Vöpel, Karl-Heinz - 4   Meyer, Daniel   1 : 0
5 29   Arens, Markus - 5   Mai, Werner   remis
6 30   Rzoczek, Christoph - 6   Meyer, Sebastian   0 : 1
7 31   Weischer, Wolfgang - 7   Lenze, Thomas   1 : 0
8 4001   Link, Werner - 8   Knippfeld, Reinhold   0 : 1

In Bestbesetzung traten wir gegen unseren Mitaufsteiger FS 98 IV an. Auch unser Gegner hatte seine Aufstellung gegenüber dem letzten Aufeinandertreffen vor  einem halben Jahr (damals noch als FS 98 V) nur geringfügig geändert. Somit stellte sich die Frage, ob wir uns für die damalige klare 2,5 : 5,5 Niederlage revanchieren könnten.


Obwohl der Kampf mit Remisen von Axel Schulte und Werner Mai recht friedlich begann, entwickelte sich eine hochspannende Auseinandersetzung.

Thomas Lenze konnte im Mittelspiel zwar einen Bauern gewinnen, handelte sich dafür jedoch einen hässlichen Doppelbauern ein. Die Partie war lange ausgeglichen, doch als sein Gegner in ein Bauernendspiel abwickeln konnte, erwies sich der Mehrbauer sogar als entscheidende Schwäche und Thomas verlor schnell.

 

Diese Stellung mit Schwarz am Zug ist für Thomas schon rettungslos verloren.

Der Gegner tauscht alle Figuren ab und tempiert Thomas im Bauernendspiel locker aus.

Nach 30. ... Txg4 31. hxg4 Sxg3+ 32. hxg3 Kf6 33. Kg2 Kh3 34. a5 gehen beide Bauern verloren und der entfernte schwarze Freibauer auf der h-Linie entscheidet den Tag.




                                                                                                                                                                            

 

 

 

 

 

Der Angriff von Daniel Meyer verpuffte schnell und er verblieb mit zwei Minusbauern in einem hoffnungslosen Endspiel. Trotz tapferer Gegenwehr musste er im 83. Zug aufgeben. Allerdings hätte er kurz vorher seinen Gegner mit einem Trick noch vor größere Probleme stellen können. 

 

 

 

 

 

 

 

 


                     

 

Thomas Meyer hatte am Spitzenbrett im Blackmar-Diemer-Gambit eine Bauern für Entwicklungsvorsprung geopfert. Im weiteren Verlauf hatte er jedoch nur eine einzige Chance, in Vorteil zu kommen. Als er diese ungenutzt ließ, fuhr sein Gegner die Partie sicher nach Hause.

 

 

Hier hätte 15. Lxg7 Sxg7. 16. Txd7 den geopferten Bauern bei besserer Stellung zurückgewonnen. 

Thomas spielte jedoch 15. Se4 und kam nach 15. ... Dxa2 klar ins Hintertreffen.


 


 

 

 



                                                                                                                                                                                                                      Rzoczek

Nun zum Dritten im Meyer-Clan. Der Gegner von Sebastian Meyer meinte, mit einer Opferkombination letztendlich einen Bauern gewinnen zu können. Doch die Kombination hatte ein Loch. So behielt Sebastian seine Mehrfigur und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun stand es 4 : 2 für FS 98 IV und es liefen die letzten beiden Partien, die sich aber noch lange hinzogen.

Reinhold Knippfeld hatte durch eine feine kleine Kombination zwei Bauern bei gleichzeitigem Übergang ins Turmendspiel gewonnen. '
Aber auch mit zwei Mehrbauern muss man im Turmendspiel vorsichtig und genau spielen.
Doch Reinhold spielte präzis und sein Gegner gab nach über fünf Stunden Spielzeit im 60. Zug auf. 

 

Hier ließ sich Reinhold am Zug die Chance nicht entgehen.

32. ... Sxb4! 33. Sxb4 Txc4 und wegen des drohenden Grundlinienmatts gewinnt Reinhold den geopferten Springer zurück und behält zwei Mehrbauern.

 

 

 


 


 

 

 

Zwischenstand nun 4:3 für FS 98 und bei der letzten laufenden Partie musste nun Volker Becker gewinnen um wenigstens das Mannschaftsremis zu sichern.

Volker hatte lange eine passive Stellung ohne jegliches Gewinnpotential.

Als sein Gegner jedoch - an sich vollkommen korrekt - einen Bauern opferte, um weiteren Druck zu erzeugen, verteidigte Volker diesen Mehrbauern zäh bis ins Endspiel.
Volkers Gegner geriet dabei sowohl vor der ersten Zeitkontrolle  als auch zum Ende des Spiels in extreme Zeitnot. Hier machte es sich bemerkbar, dass Springerzüge mit all den drohenden direkten oder mehrzügigen Springergabeln aufwendiger zu berechnen sind als Läuferzüge.
Nach fast 6 Stunden Spielzeit (es war die einzige noch laufende Partie im Saal, obwohl dort insgesamt 4 Mannschaftskämpfe stattfanden) macht Volkers Gegner den entscheidenden Fehler und Volker konnte den Sieg und damit das Mannschaftsremis erkämpfen.   

 

 

 


 


 

 

 

 

Insgesamt ein etwas glücklicher Ausgang für uns, aber auch ein verdienter Ausgleich dafür, dass wir im vorherigen Kampf gegen FS 98 III unsere Chancen nicht genutzt haben.


 

    2. Spieltag am 02.10.2011     SF Schüren - FS 98 III  2,0 : 6,0  

 

1 2   Becker, Volker - 17   Jost, Udo   0 : 1
2 3   Schulte, Axel - 18   Veksler, Alexander   remis
3 4   Meyer, Daniel - 19   Raskin, Vitali   remis
4 5   Mai, Werner - 20   Schulz-Runge, Michael   remis
5 6   Meyer, Sebastian - 21   Winkler, Otto   0 : 1
6 9   Abke, Manfred - 22   Reschop, Romano   0 : 1
7 11   Gesling, Jürgen - 23   Bommert, Christian   0 : 1
8 13   Krüger, Inge - 24   Büdel, Jürgen   remis

   

Nach vier Stunden Spielzeit waren erst zwei Partien beendet und überhaupt noch nichts entschieden.


Axel Schulte hatte sich mit seinen immerhin 260 DWZ-Punkten besseren Gegner frühzeitig auf remis geeinigt
und Daniel Meyer tat es ihm gegen seinen ebenfalls DWZ-besseren Kontrahenten – mit Mehrbauern in einer allerdings komplizierten Stellung - gleich.


Die erste Überraschung gelang Inge Krüger. Ihr Gegner schien mit einem Plus von 400 DWZ-Punkten schier übermächtig.
Trotzdem hielt Inge die Partie remis, ohne in irgendeiner Phase ernsthaft in Verlustgefahr zu geraten.


Leider mussten Sebastian Meyer und Jürgen Gesling nach hartem Kampf die deutliche Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen;
somit führte FS 98 III mit 3,5:1,5 bei drei noch laufenden Partien.


Aber diese drei Partien standen zu diesem Zeitpunkt alle deutlich besser für uns; teilweise sogar klar auf Gewinn.
Dass es schließlich doch bei der mageren Ausbeute von nur einem Remis aus diesen Partien blieb, ereignete sich so: 

Der Gegner von Manfred Abke hatte etwas zu optimistische eine Leichtfigur für zwei Bauern geopfert. Doch anstatt seine Mehrfigur zum Königsangriff zu nutzen, spielte Manfred zu zaghaft und lief schließlich sogar in eine Mattfalle.

Hier hätte Manfred mit 38. Ld5 oder 38. Lc6 sowohl das drohende b5-b4 verhindert als auch die Drohung 39. Da7+ aufgestellt.

Mit Dame und Läufer wäre dann der weiße Angriff kaum zu parieren gewesen.

Stattdessen spielte Manfred passiv und konzentrierte sich auch in den nächsten Zügen nur darauf, seine Bauern zu verteidigen.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Damit war der Mannschaftskampf leider entschieden.

Eine hochspannende Partie lieferten sich am Spitzenbrett Udo Jost und Volker Becker,
die sich bereits seit knapp 40 Jahren kennen.
Udo spielte – wie nicht anders zu erwarten war – aggressiv auf Königsangriff.
Mit Mühe und Not konnte sich Volker verteidigen, doch Udo blieb immer leicht in Vorteil.
Nach komplizierten Abwicklungen entstand ein Endspiel, bei dem beide Parteien einen
gefährlichen Freibauern hatten. Hier verpasste Volker seine einzige Chance, die Partie zu gewinnen.
Schließlich stellte Udo selbst im Endspiel noch Mattdrohungen auf und nach einer
groben Fehleinschätzung von Volker war die packende Partie zugunsten von Udo entschieden
(hier die komplette Partie) .                                                                                                                                                                                     

 

 

 

 

     


 

 

 

 

 

Der Gegner von Werner Mai opferte für einen gewaltigen Königsangriff
vollkommen korrekt eine Figur.

Danach ließ er jedoch mehrfach Gewinnkombinationen aus und Werner
konnte sich mit deutlichem Materialvorteil befreien. Obwohl er einen weiteren Turmgewinn übersah,
stand er bis zum Ende der Partie deutlich besser. Da der Mannschaftskampf jedoch entschieden war und die Verwertung des Vorteils
sich noch lange hingezogen hätte, einigte er sich mit seinem Gegner auf remis.

 

Hier hätte Werner die Partie zweizügig beenden können.

34. Dd8+ Kh7 35. Dxg5 und Schwarz kann aufgeben.

Werner spielte 34. Td1 und steht immer noch klar besser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So blieben wir mit leeren Händen und dem Fazit zurück: Wer gegen einen von der Papierform deutlich stärkeren Gegner seine
Gewinnmöglichkeiten nicht konsequent nutzt, verliert schließlich verdient.


 

1. Spieltag am 18.09.2011     Marten-Bövinghausen II  - SF Schüren 2,0 : 6,0

1 9   Große-Venhaus,Philipp - 1   Meyer, Thomas   0 : 1
2 10   Ziemek, Gerhard - 2   Becker, Volker   0 : 1
3 12   Barwe, Joachim - 3   Schulte, Axel   remis
4 14   Wegge, Martin - 4   Meyer, Daniel   remis
5 15   Lenser, Uwe - 5   Mai, Werner   remis
6 17   Borch, Roland - 6   Meyer, Sebastian   0 : 1
7 21   Wiebesiek, Michael - 7   Lenze, Thomas   0 : 1
8 23   Schulte, Michaela - 8   Knippfeld, Reinhold   remis

 

Zu unserem ersten Spiel in der Bezirksliga konnten wir mit Bestbesetzung antreten und waren entsprechend optimistisch, zumal unser Gegner einige Ersatzspieler aufstellen musste.

Werner Mai und Daniel Meyer einigten sich mit ihren Gegnern in total ausgeglichener Stellung schon frühzeitig auf remis, zumal wir an einigen anderen Brettern schon Vorteile hatten.


Reinhold Knippfeld ließ sich durch die optischen Reize seiner attraktiven Gegnerin nicht irritieren und wickelte ebenfalls in ein sicheres Unentschieden ab.


Die Partie von Axel Schulte führte zum letzten Remis, als der Mannschaftskampf schon klar zu unseren Gunsten entschieden war. In einer verschachtelten Bauernstellung mit jeweils Turm und weißfeldrigem Läufer war es das größte Problem von Axel, nicht durch Zeitüberschreitung zu verlieren. Als er dann aber diese Zeitnotphase überstanden hatte, einigte man sich in ausgeglichener Stellung friedlich, wobei allerdings höchsten der Martener noch Gewinnversuche hätte unternehmen können.

Unseren ersten Sieg fuhr ganz sicher Thomas Meyer am Spitzenbrett ein. Nachdem sein Gegner sich mit einem Springerzug verrechnet hatte, gewann Thomas die Qualität und einen Bauern. Damit war die Partie entschieden. Schön jedoch, wie Thomas die Partie endgültig beendete.

 

 

Meyer Th. - Große-Venhaus

Trotz des scheinbar gefesselten Springers spielte Thomas hier 21. Sxg5 ! und sein Gegner gab auf.

Nach 26… … Lxc2 27. Sf7+ Kh7 28. Sxd8 ist die schwarze Lage hoffnungslos

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Thomas Lenze spielte wie gewohnt aggressiv auf Angriff und opferte dafür einen Bauern. Schließlich zahlte sich der hierdurch bedingte Entwicklungsvorteil aus und Thomas gewann in dieser Stellung eine Figur und einige Züge später auch die Partie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gegner von Sebastian Meyer hatte schon kurz nach der Eröffnung einen gewaltigen Königsangriff, der optisch sehr gefährlich aussah.
Doch Sebastian verteidigte sich umsichtig und geriet nie in Verlustgefahr.
Als der Gegner seine Angriffsbemühungen überzog, konterte Sebastian trocken und der in der Mitte verbliebene feindliche König sicherteihm die klar bessere Stellung.

Schön auch hier die Schlusskombination bei schon deutlichem Vorteil.

 

 

Borch - Meyer, Sebastian

38. … Lxe3+ hier gab der Gegner bereits auf.

39. Txe3 ( 39. Dxe3 Dxe3 40. Txe3 Txc8) Dg4+ nebst Txc8 und Schwarz hat bei Materialvorteil vereinfacht und einen zusätzlichen Bauern gewonnen.

 

 

 



 


 

 

Den einzigen glücklichen Sieg verbuchte Volker Becker.  Den etwas ungestümen Königsangriff seines Gegners hatte er sicher abgewehrt und anschließend sogar eine Figur gewonnen. Er stand klar auf Gewinn, unterschätzte  dann aber ein einziges Mal die Angriffsressourcen von Weiß; dies hätte jedoch die Partie zugunsten seines Gegners entscheiden können.