Vereinsheim
jeden Dienstag
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bezirksklasse  2013/2014

 

Mannschaftskämpfe Bezirksklasse der Saison 2013 / 2014
29.09.2013 SF  Schüren - SF  Brackel  5 4,0 : 4,0
20.10.2013 Ewaldi  Apl.  1 - SF  Schüren 2,0 : 6,0
10.11.2013 SF  Schüren - PTSV  Dortmund  1 5,5 : 2,5
01.12.2013 SF  Schüren - SC  Hansa  5 5,5 : 2,5
15.12.2013 Rochade Eving  2 - SF  Schüren 4,0 : 4,0
26.01.2014 SF  Schüren - Huck.-Westerf. 2 3,5 : 4,5
23.02.2014 DSV  1875  2 - SF  Schüren 2,5 : 5,5
30.03.2014 SF  Schüren - SG  Mengede  2 4,5 : 3,5
27.04.2014 Marten-Böv. 2 - SF  Schüren 4,5 : 3,5

 


 

Auswertung Bezirksklasse 2013/2014
Name DWZ-alt DWZ-neu Diff.
Ackerhans, Gerd 1328 1390 62
Abke, Manfred 1514 1567 53
Schulte, Axel 1613 1666 53
Meyer, Sebastian 1586 1632 46
Reusche, Horst 1909 1911 2
Externbrink, Timo 1343 1342 -1
Mai, Werner 1594 1593 -1
Krüger, Inge 1195 1192 -3
Meyer, Daniel 1560 1530 -30
Knippfeld, Reinhold 1548 1503 -45
Meyer, Thomas 1851 1803 -48
Becker, Volker 1784 1729 -55

 


 

9. Spieltag 27.04.2014

Br. Rangnr. SVG Marten-Bövinghausen 2 - Rangnr. SF Schüren 1 5:3
1 9 Große-Venhaus, Philipp - 1 Meyer, Thomas ½:½
2 10 Schulte, Hubert - 3 Reusche, Horst ½:½
3 11 Ziemek, Gerhard - 4 Schulte, Axel ½:½
4 12 Lenser, Uwe - 5 Mai, Werner 1:0
5 14 Ziemek, Siegfried - 7 Meyer, Daniel 1:0
6 16 Wilke, Thomas - 8 Knippfeld, Reinhold 1:0
7 21 Zimmermann, Detlev - 9 Abke, Manfred ½:½
8 39 Boxberg, Marc - 10 Ackerhans, Gerd 0:1

 


 

8. Spieltag 30.03.2014

Br. Nr. SF Schüren 1 - Nr. SG Mengede 2 4,5:3,5
1 1 Meyer, Thomas - 9 Volmer, Martin 0:1
2 3 Reusche, Horst - 10 Ewers, Christian ½:½
3 4 Schulte, Axel - 11 Jankowski, Peter ½:½
4 5 Mai, Werner - 12 Bork, Sophie 1:0
5 8 Knippfeld, Reinhold - 13 Kraus, Reinhard 0:1
6 9 Abke, Manfred - 14 Schmidt, Jonas 1:0
7 10 Ackerhans, Gerd - 15 Rahner, Norbert 1:0
8 11 Externbrink, Timo - 23 Ropel, Dennis ½:½

 

Lange Zeit sah es gegen Mengede II etwas überraschend nach einem klaren Sieg aus.  

Manfred Abke brachte das bekannte Läuferopfer auf h7, das sein Gegner laut Fritz mit Vorteilhätte annehmen können. Stattdessen lehnte er es ab und Manfred hatte einen Bauern gewonnen und die gegnerische Königsstellung entblößt. Das reichte dann zum Sieg. Als auch Werner Mai seine Partie gewinnen konnte und man sich in einigen anderen Partien friedlich einigte, führten wir beruhigend 3,5 : 1,5.

Doch dann verlor Reinhold Knippfeld eine lange als ausgeglichen einzuschätzende Partie und auch Thomas Meyer hatte gegen seinen Gegner das Nachsehen. Nun stand es also 3,5 : 3,5 und der Mannschaftskampf war wieder offen.

Die Duplizität der Ereignisse ergab, dass wie schon im Mannschaftskampf gegen Huckarde II erneut die Verantwortung der letzten Partie bei Gerd Ackerhans lag. Wie damals hatte er auch diesmal ein Endspiel mit einem Mehrbauern. Damals musste er nach harten Kampf ins Remis einwilligen, doch diesmal schaffte er die positive Entscheidung im Mannschaftskampf. Er widerstand der Versuchung, gegen seinen immerhin 350 DWZ-Punkte stärkeren Gegner in ein Remis einzuwilligen und konnte schließlich mit letzter Nervenanstrengung nach deutlich über 5 Stunden Spielzeit den entscheidenden vollen Punkt zum Mannschaftserfolg sichern.

 

Etwas Statistik vor der letzten Runde:

Ein Remis in der letzten Runde gegen Marten-Bövinghausen II langt zum sicheren Aufstieg, da der Tabellendritte, Huckarde-Westerfilde II , zwar noch die gleichen Mannschaftspunkte wie wir erreichen kann, aber bei den Brettpunkten unholbar hinter uns liegen würde.

Interessant ist die Situation, falls wir gegen Marten-Bövinghausen II verlieren, was hier aber nur rein hypothetisch betrachtet wird.
In diesem Fall reicht Mengede II ein Remis gegen Hansa V, um uns bei gleichen Mannschaftspunkten nach Brettpunkten zu überholen; verlieren sie, bleiben sie hinter uns und wir sind aufgestiegen, da sich ja der Tabellendritte (Huckarde-Westerfilde II) und Tabellenvierte (Post SV) irgendwie gegenseitig die Punkte wegnehmen.

Verlieren wir, kann uns auch Huckarde-Westerfilde II mit einem Sieg gegen Post Dortmund überholen; ein Remis würde wegen der schlechteren Brettpunkte jedoch nicht ausreichen und wir wären dennoch höchstwahrscheinlich (falls wir nicht haushoch verlieren und Post SV deutlich gewinnt) aufgestiegen.

Der vierte der Tabelle, Post Dortmund, hat auch noch kleine, aber wahrscheinlich nur rein theoretische Chancen auf den Aufstieg. Um uns selbst bei einer eigenen Niederlage zu überholen, müssten sie 3,5 Brettpunkte aufholen und dann noch auf einen Ausrutscher von Mengede II oder Huckarde-Westerfilde II hoffen.

Trotzdem bleibt es spannend bis zur letzten Partie!

 


 

 

7. Spieltag 23.02.2014

Br. Rangnr. Dortmunder SV 2 - Rangnr. SF Schüren 1 2,5:5,5
1 10 Wichard, Harald - 1 Meyer, Thomas ½:½
2 11 Kuttnick, Helmut - 3 Reusche, Horst 0:1
3 14 Müller, Elmar - 4 Schulte, Axel 0:1
4 15 Dainat, Hasso - 5 Mai, Werner ½:½
5 2004 Reineke, Tobias - 6 Meyer, Sebastian 0:1
6 2005 Eschmann, Heike - 9 Abke, Manfred 0:1
7 2006 Marienfeld, Udo - 10 Ackerhans, Gerd ½:½
8 2008 Flierdl, Lothar - 13 Krüger, Inge 1:0

 

Etwas Statistik vor den letzten beiden Runden:

Den guten Tabellenplatz haben wir unserem bärenstarken Mittelfeld zu verdanken.

An den Brettern 3 – 6  ging insgesamt bei 14 Siegen nur eine einzige Partie verloren.

Horst Reusche blieb mit 5 Siegen und zwei Remisen ebenso ungeschlagen wie Axel Schulte mit 4 Siegen und drei Remisen.
Werner Mai hatte in seinen 7 Partien nur ein einziges Mal das Nachsehen.
Sebastian Meyer
konnte alle seine 5 Partien gewinnen.

Ergänzt wurde diese erstaunliche Bilanz durch unseren ersten „Ersatzspieler“ Manfred Abke, der bei vier Einsätzen viermal siegreich war.

 


 

6. Spieltag 26.01.2014

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. SU Huckarde-Westerfilde 2 3,5:4,5
1 1 Meyer, Thomas - 9 Abicht, Hans-Joachim ½:½
2 2 Becker, Volker - 10 Klemm, Joachim 0:1
3 3 Reusche, Horst - 11 Kirchdörfer, Jan 1:0
4 4 Schulte, Axel - 12 Bensman, Ilja ½:½
5 5 Mai, Werner - 13 Stepke, Horst ½:½
6 8 Knippfeld, Reinhold - 14 Krauskopf, Andreas ½:½
7 10 Ackerhans, Gerd - 15 Kolberg, Karl Heinz ½:½
8 11 Externbrink, Timo - 16 Merle, Peter 0:1

 

Eine vollkommen unnötige Niederlage mussten wir gegen Huckarde II einstecken.

Zwar waren wir etwas ersatzgeschwächt, da Sebastian Meyer und Daniel Meyer nicht spielen konnten , aber dennoch entwickelte sich der Mannschaftskampf nicht ungünstig für uns.

Nach einem schnellen Remis am Spitzenbrett durch Thomas Meyer (14 Züge) verlor zwar Timo Externbrink ein Endspiel Springer gegen Läufer bei vielen Bauern und es gab zwei weitere schnelle Remis durch Werner Mai (20 Züge) und Reinhold Knippfeld (22 Züge).

Die restlichem Partien gaben jedoch Anlass zum Optimismus.

Horst Reusche hatte in seiner bekannten Art ein schwermütiges Mittelspiel, wickelte es aber schließlich sicher in ein klar gewonnenes Turmendspiel ab.

Leider verdarb Gerd Ackerhans inzwischen sein klar gewonnenes Endspiel zum Remis. Er hatte einen Bauern gewonnen, tat sich aber bei der Realisierung des Vorteils recht schwer.
Schließlich konnte er dennoch in ein total gewonnenes Bauernendspiel abwickeln.
Sichtlich ermüdet ließ er jedoch nach über 60 Zügen verschiedene zwingende Gewinnwege aus. In der nachfolgenden Stellung vergab er die letzte Gewinnchance und nach 74 Zügen wurde Gerds Kampf leider nicht belohnt und er musste das Remis akzeptieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch schlimmer erging es Volker Becker, dessen unnötiger Verlust eventuell den angepeilten Aufstieg kostet.
Schon lange konzentrierte sich Volker darauf, Druck auf den schwachen schwarzen Bauer b7 auszuüben. In dieser Stellung hätte er nun endlich die Früchte einfahren können.

 

 

 

Die eigentlich leicht zu sehende Zugfolge
28. d4 Sg6 29. Dxe7 Sxe7 30. Txb7
hätte den Bauern gewonnen und Weiß ausgezeichnete Gewinnchancen gegeben.

Stattdessen meinte Volker in beginnender Zeitnot spontan mit 28. Tb6 die
Schwäche b7 fixieren zu können.

Nach 28. .. Dc7 stabilisierte Schwarz jedoch seine Stellung es kam schließlich nach wenigen Zügen zu folgender Stellung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier hätte Volker mit 32. De3 die von seinem Gegner angebotene dreimalige Stellungswiederholung, und damit das Remis, annehmen können.

Volker , knapp an Zeit, konnte sich keinen Überblick über die anderen noch laufenden Partien schaffen, und da ihm auch keiner sagte, ob ein Remis für den Gesamtausgang zu empfehlen war, vermutete er, im Mannschaftssinn weiter auf Gewinn spielen zu müssen.
Doch damit begann das Debakel.

Er wich mit 32. Db4 Dxb4 33. T2xb4 Tb8 der Zugwiederholung aus.
Nun meinte Volker den Bauern c6 wegen des gefesselten Turms Tb8 gewinnen zu können und spielte a tempo 34. f4 ?? um den Springer von der Deckung des Bauern c6 zu vertreiben und anschließend mit Txc6 den Bauern zu gewinnen.

Nach 34 … Sd7 gab er jedoch auf, da der Tb8 nun gedeckt ist und der eigene Turm Tb6 gegen den Springer verloren geht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der letzten noch laufenden Partie ließ sich Axel Schulte in ausgeglichener Stellung auf eine Zugwiederholung ein und damit war unsere Niederlage besiegelt.

 


 

5. Spieltag 15.12.2013

1 9 Schulte, Thorsten - 1 Meyer, Thomas 1:0
2 10 Fietz, Udo - 3 Reusche, Horst ½:½
3 11 Schacht, Jürgen - 4 Schulte, Axel ½:½
4 12 Böttger, Siegfried - 5 Mai, Werner 1:0
5 13 Schulz, Heinz - 6 Meyer, Sebastian 0:1
6 14 Reker, Michael - 9 Abke, Manfred 0:1
7 15 Scorpan, Nicolae - 10 Ackerhans, Gerd 1:0
8 2003 Neufang, Henry - 11 Externbrink, Timo 0:1

 

 

Mit „Ersatz“ durch Manfred Abke, Gerd Ackerhans und Timo Externbrink traten wir beim Tabellenletzten Eving 2 dennoch als Favoriten an und soviel vorab, am Ersatz lag es nicht.  
Diese holten mit zwei aus drei Punkten bereits 50 % der erzielten Brettpunkte.  

 

Timo Externbrink hatte sich an Brett 8 mit einem Gegner auseinander zu setzen, für den Material nichts zählte.
Wild angreifend nahm er den Punkt f7 in Timos Rochadestellung unter Beschuss und opferte noch vor dem 10. Zug zwei Leichtfiguren für einen Turm.
Timo hielt aber konsequnt dagegen und hatte nach einem Qualitätsgewinn ein gewonnenes Endspiel, das er sicher bis zur Umwandlung zur neuen Dame führte.

 

Sofort danach musste Gerd Ackerhans seine Partie aufgeben, als er einen Figurenverlust in zuvor guter Stellung übersah.  

 

Das gleiche Mißgeschick ereilte Werner Mai, der in ausgeglichener Stellung ebenfalls nach übersehenem Figurenverlust seine Partie aufgeben musste.  

 

An Spitzenbrett konnte Thomas Meyer nach kompliziertem Mittelspiel einen Bauern gewinnen und sich weiter Hoffnung auf ein zumindest besseres Endspiel machen.
Doch auch in dieser Partie schlug der Fehlerteufel zu.
Nach dem fehlerhaften Angriff auf die gegnerische Dame mittels g2 – g3, die Dame des Gegners stand auf h4, übersah Thomas den möglichen Turmschwenk nach h6 mit Angriff auf den Punkt h2, der nur deshalb möglich war weil der weißfeldrige Läufer nun von c6 bis h1 wirken konnte.
Hier hätte der Gegner noch efektvoller die Dame auf h2 opfern können und dann mittels Turm h6 und anschließendem Turm h1 Matt setzen können.

 

Nun lagen wir bereits einen Zähler hinten und das nicht unverdient.  

 

Für den Zwischenstand zum 2 : 3 sorgte Sebastian Meyer an Brett 5.
Mit dem Läuferpaar am Damenflügel baute er großen Druck auf die Stelluung des Gegners auf, der nach einem Angriff auf die gegnerische Dame in einem Figurenverlust für den Gegner gipfelte. Dieser gab die Partie auf, so dass Sebastian mit 4 aus 4 ebenso wie Manfred Abke (3 aus 3) seine weiße Weste behielt.

 

Für den Ausgleich sorgte Manfred Abke, der nach wechselvollem Partieverlauf ein Remisangebot seines Gegners in einem fast ausgeglichenen Doppelturmendspiel ablehnte.
Grund für die Ablehnung dürfte sowohl der Punktestand des Mannschaftskampfes als auch das Verhalten des Gegners gewesen sein, der Ausführungen von Zügen, die er für besonders stark hielt, regelrecht auf das Brett knallte.
Als dann nach einem Turmschach der Gegner den Turm in die Hand nahm um ihn zwischen Turm und König zu ziehen, fiel ihm noch während der Zugausführung auf, dass nach einem Schach des anderen Turmes sein eigener Turm verloren gehen würde.
Er stellte den Turm zurück und versuchte stattdessen einen Königszug was mehrere Spieler, unter anderem Thomas Meyer, beobachtet hatten. Dies lies Manfred jedoch nicht zu und reklamierte „berührt geführt“ und nach einigen weiteren belanglosen Zügen gab der Gegner auf.  

 

An Brett 3 mühte sich Axel Schulte in einem Bauernendspiel seinen Vorteil in Zeitnot zum Sieg zu führen.
Nachdem er sich einen Freibauern geschaffen hatte, hätte er mit dem „Triangulierungsmanöver“ (ein Dreiecksmanöver mit dem König, das ein Tempo gewinnt , sofort nach der Partie von Thomas Meyer gezeigt) den gegnerischen König austempieren und das gewinnbringende Feld f5 erobern können.
Doch sah er in extremer Zeitnot die Zugfolge nicht und bot zwei Züge vor der Zeitkontrolle (da nicht mit digitalen Uhren gespielt wurde, konnte er seine Restzeit leider nicht genau einschätzen) remis an, welches der Gegner sofort annahm.

 

Blieb also nur dass Hoffen auf Horst Reusche, der seine Partie gewohnt ruhig anlegte, im weiteren Verlauf aber den Druck auf seinen Gegner systematisch zu erhöhen suchte.
Doch nach einem verlockenden Bauernvorstoß war die Stellung so in einander verkeilt, dass Horst keine Möglichkeit mehr sah weiter zu kämpfen und  remisierte.  

 

Angesichts der Zahl der Partien, die in ausgeglichener bzw. besserer Stellung verloren gingen oder Remis endeten, kann man die Punkteteilung nur als sehr unglücklich bezeichnen.

 


 

4. Spieltag 01.12.2013

1 1 Meyer, Thomas - 33 Bischof, Detlef ½:½
2 2 Becker, Volker - 34 Bischof, Martin ½:½
3 3 Reusche, Horst - 39 Milonas, Georgios 1:0
4 4 Schulte, Axel - 5002 Reinacher, Detlev ½:½
5 5 Mai, Werner - 5003 Redlich, Kolja ½:½
6 6 Meyer, Sebastian - 5004 Englert, Michael 1:0
7 7 Meyer, Daniel - 5005 Schrimpl, Michael ½:½
8 8 Knippfeld, Reinhold - 5006 Benke, Werner 1:0

 

Als unser Gegner erstmals in dieser Saison mit den beiden Bischof-Brüdern an den Spitzenbrettern antrat, waren wir auf einen harten Kampf gefasst; doch es entwickelte sich erstaunlich gut.

Daniel Meyer, Werner Mai und Volker Becker einigten sich mit ihren Gegnern in jeweils ausgeglichener Stellung auf Remis.

 

 

 

Etwas glücklich war die Punkteteilung bei Axel Schulte.

 

Axel Schulte – Detlev Reinacher

Wenn Schwarz hier am Zug 35. … b4 sieht, gewinnt er die Qualität und wahrscheinlich auch die Partie.

Stattdessen konnte sich Axel nach 35. … Tfe8 mit Mühe und Not noch ins Remis retten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Meyer geriet zwar in der Eröffnung gegen seinen mehr als 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner etwas unter Druck, doch er leistete erfolgreich Widerstand, so dass die Partie in der Schlussstellung wieder ausgeglichen war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reinhold Knippfeld konnte bereits im frühen Mittelspiel einen Bauern gewinnen. Diesen Vorteil setzte er routiniert bis in Endspiel um. Das Turmendspiel mit Mehrbauern konnte er dann, zwar etwas umständlich, aber dennoch jederzeit sicher zum Sieg verwandeln.

 

Nach der Eröffnung hatte Horst Reusche eine etwas passive Stellung. Schließlich konnte er sich jedoch befreien und sein Läuferpaar wirkungsvoll zum Sieg einsetzen.

Georgios Milonas – Horst Reusche

In der Diagrammstellung droht Horst mit 25. … Dh5 einzügig matt.

Nach 26.g3 Lh3 27. Te1 Ld4
kam er mit der Unterstützung des Läuferpaares zu einem zwingenden Königsangriff, der ihm schließlich zwei Bauern und später noch die Qualität einbrachte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Partie des Tages (hier zum Nachspielen)spielte Sebastian Meyer.
Ab dem 46.Zug war eine hochtaktische Stellung entstanden.
Obwohl er in dem taktischen Variantengewirr nicht immer den besten Zug fand, setzte er seinen Gegner permanent mit immer neuen Drohungen unter Druck. Somit geriet sein Gegner sowohl vor dem 40. Zug als auch in der anschließenden zusätzlichen Stunde für den Rest der Partie in extreme Zeitnot.
Unter diesem Druck patzte der Gegner schließlich und Thomas gewann die Dame und damit die Partie.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

3. Spieltag 10.11.2013

1 1 Meyer, Thomas - 1 Kirstein, Horst-Dieter ½:½
2 2 Becker, Volker - 2 Grönke, Klaus 0:1
3 3 Reusche, Horst - 3 Morgenroth, Hubertus ½:½
4 4 Schulte, Axel - 5 Fritsch, Werner 1:0
5 5 Mai, Werner - 6 Feldmann, Hans-Joachim 1:0
6 8 Knippfeld, Reinhold - 9 Ramm, Thomas ½:½
7 9 Abke, Manfred - 14 Oberüber, Werner 1:0
8 10 Ackerhans, Gerd - 16 Schall, Olaf 1:0

 

Mit einigem Respekt erwarteten wir unseren Gegner von Post SV, der seine bisherigen zwei Kämpfe in der Bezirksklasse gewonnen hatte, zumal wir mit Sebastian und Daniel Meyer zwei Stammspieler ersetzen mussten.

Doch unsere „Ersatzspieler“ schlugen gnadenlos zu und gewannen ihre Partien schnell.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GERD ACKERHANS - OLAF SCHALL


Hier gewann Gerd mit 17. Sxc5 Dxc5 durch den Spieß 18. Lb4 den Se7 und damit war die Partie schon entschieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angesichts dieser positiven Entwicklung einigte sich Thomas Meyer am Spitzenbrett trotz leichte Vorteile auf remis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch weitere Partien entwickelten sich erstaunlich schnell zu unseren Gunsten.

 

 

AXEL SCHULTE - WERNER FRITSCH


Nach 17. … Lxc2 ? 18. Dxc2 gewinnt Axel zwingend einen Springer oder beide Springer gegen einen Turm  wie in der Partiefortsetzung
18. … Sge4 19. d3 Sg5 20. Dxc5 Sxf3+ 21. Sxf3.

Der Gegner wehrte sich noch weitere 24 Züge, bevor er aufgab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die letzte Partie brachte den einzigen Sieg für unsere Gegner, als Volker Becker im Endspiel nach über fünf Stunden aufgeben musste. Volker hatte in der Eröffnung einen Bauern gewonnen und verpasste es aber anschließend, den Bauernrückgewinn des Gegners als Fehler zu entlarven.

VOLKER BECKER - KLAUS GRÖNKE


Schwarz hatte vorher mit seinem Springer mutig den Mehrbauern auf b3 geschlagen.

Nun hätte 23. e4! nachgewiesen, dass die Dame nicht weiter gleichzeitig den Turm und den Springer decken kann.

Beispielsweise 23. … De6 24. Tb2 Tb8 25. Txb3 nebst 26. Dxa5.

In der Diagrammstellung spielte Volker
23. Tb2? und nach 23. … Sd4 24. Td2 Txa4 25. Sc2 Sb5
hatte Schwarz seine Figuren in Sicherheit gebracht und einen Bauern gewonnen. 
                         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

2. Spieltag 20.10.2013

 

1 1   Greiff, Marius - 1   Meyer, Thomas   1 . 0
2 2   Noori, Baktasch - 2   Becker, Volker   ½:½
3 3   Krohn, Christopher - 3   Reusche, Horst   0 : 1
4 4   Driesner, Reinhard - 4   Schulte, Axel   0 : 1
5 5   Neuwinger, Lothar - 5   Mai, Werner   ½:½
6 6   Noori, Nasir - 6   Meyer, Sebastian   0 : 1
7 7   Techen, Reinhold - 7   Meyer, Daniel   0 : 1
8 8   Vonhoff, Frederik - 9   Abke, Manfred   0 : 1

 


 

1. Spieltag 29.09.2013

1 1   Meyer, Thomas - 33   Hain, Christian   remis
2 2   Becker, Volker - 34   Trümper, Michael   0 : 1
3 3   Reusche, Horst - 35   Wastian, Jan   1 : 0
4 4   Schulte, Axel - 36   Wastian, Hans   1 : 0
5 5   Mai, Werner - 37   Böhm, Holger   remis
6 6   Meyer, Sebastian - 38   Strack, Patrick   1 : 0
7 7   Meyer, Daniel - 40   Thiemann, Marc   0 : 1
8 8   Knippfeld, Reinhold - 5001   Böhm, Sören   0 : 1

 

 

Eine Kurzpartie gewann Axel Schulte.

Schon im 12. Zug erreichte er eine Gewinnstellung und zwei Züge später gab sein Gegner bereits auf. Axel drohte matt oder entscheidenden Materialgewinn.

Axel Schulte - H. G. Wastian

Der feine Zug 14. Se5 gewinnt zwingend. 

14. ... Sxe5 15. dxe5 und es droht Matt mit Dg4+ und zusätzlich ist die Dame Dd8 angegriffen.

14. … fxe5 15. Dg4+ Lg5 16. Lxg5 und es droht immer noch matt.

14. … f5 15. Sxc6 Dc7 16. Sxe7+ Txe7 17. Lxa8 mit Turmverlust

14. …  Sf8 15. Sxc6 Dc7 16. Sxe7+ Dxe7 17. Lxa8 ebenfalls mit Turmverlust

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reinhold Knippfeld stellte schon früh einen wichtigen Zentralbauern und die Qualität ein.
Danach kämpfte er für eine verlorene Sache und musste schließlich aufgeben.

 

 



Sebastian Meyer nutzte zweimal die schlechte Stellung der feindlichen Dame zum Materialgewinn aus.
Danach war die Partie, obwohl sein Gegner es sich noch weiter 11 Züge zeigen ließ, entschieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniel Meyer musste sich mit dem angriffslustigen Königsgambit auseinandersetzen.
Es entwickelte sich ein interessanter Kampf, doch leider reichte in der scharfen Stellung schon ein einziger unbedachter Bauernzug von Daniel zum Verlust.
In Verbindung mit einer drohenden Fesselung der Dame war Figurenverlust nicht mehr zu vermeiden und Daniel gab die Partie auf.

 

Holger Böhm, der Gegner von Werner Mai spielte eine aggressive Variante der Sizilianischen Verteidigung mit frühem f2-f4.
Werner verteidigte sich jedoch umsichtig und die Partie verließ nie die Remisbreite.
Ein friedlicher Ausgang war  das logische Resultat.

 

Horst Reusche spielte in einer zähen Stellung bedächtig und verbesserte langsam aber sicher seine Stellung.
Als sich ihm durch Figurenabtausch die Möglichkeit zu einem starken Königsangriff ergab, schlug er sofort zu.
Er setzte mit Läufer, Dame und einem weit vorgerückten h-Bauern den feindlichen König unter Druck und sponn ein undurchdringliches Mattnetz.
Ein gelungenes Comeback für Horst.

 

Thomas Meyer bot seinem Gegner in minimal schlechterer Stellung bereits im 14. Zug ein Remis an, was dieser annahm.

 

Volker Becker hatte durch fehlerhafte Eröffnungsbehandlung einen Bauern verloren.
Jedoch gerade, als er die Partie wieder ausgeglichen hatte, entschloss er sich zu einem Läuferopfer.
Zwar gewann er die Figur wie geplant zurück, doch der Gegner erhielt einen gefährlichen Freibauern.
Nun verlor Volker vollkommen den Faden und verteidigte sich nur noch passiv statt mit aktivem Gegenspiel.
So erhielt der Brackeler nach einigen feinen Manövern eine absolute Gewinnstellung und entschied den Kampf für sich.