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Verbandsklasse   2016/2017

 

Mannschaftskämpfe verbandsklasse der Saison 2016 / 2017
04.09.2016 SF Brackel 2 - SF Schüren 1 6,0 : 2,0
25.09.2016 SF Schüren 1 - SV Bönen 1 2,0 : 6,0
30.10.2016 Sport Union Annen 1 - SF Schüren 1 6,0 : 2,0
27.11.2016 SF Schüren 1 - SC Rochade Rüttenscheid 1 1,5 : 6,5
18.12.2016 SF Buer 1 - SF Schüren 1 7,0 : 1,0
29.01.2017 SF Schüren 1 - Bochumer SV 2 3,5 : 4,5
19.02.2017 Schwarze Dame Osterfeld 1 - SF Schüren 1 5,0 : 3,0
12.03.2017 SV Waltrop 1 - SF Schüren 1 7,0 : 1,0
30.04.2017 SF Schüren 1 - SV Recklinghausen-Süd 1 2,5 : 5,5

 


 

9.Spieltag 30.04.2017

 

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. SV Recklinghausen-Süd 1 2,5:5,5
1 1  Grönke, Klaus - 1  Beckmann, Klaus 0:1
2 2  Kirstein, Dieter - 2  Herud, Martin 0:1
3 3  Kromat, Stefan - 3  Callenberg, Ralf 0:1
4 4  Morgenroth, Hubertus - 4  Mecklenburg, Roland 0:1
5 5  Becker, Volker - 5  Höfker, Mathias 0:1
6 7  Feldmann, Hans-Joachim - 7  Jaring, Thorsten 1:0
7 8  Schulte, Axel - 8  Kleiner, Tom ½:½
8 14  Abke, Manfred - 12  Bleich, Karl-Heinz 1:0

 

Der Tabellenführer aus Recklinghausen unterschätzte uns nicht und trat in nahezu Bestbesetzung an.


FeldmannFür unsere etwas überraschende Führung sorgte Hans-Joachim Feldmann, der seine erste Chance ausnutzte und durch ein feines Springeropfer den Gegner zur Ausgabe zwang.

                  FELDMANN - JARING

Durch 22. Sxf7! ist die Partie entschieden.

Schwarz versuchte noch 22. … Tde8 aber nach 23. Sg5 droht Matt auf h7 und Sdxe6 mit großem Materialgewinn und er gab auf.

Auch andere Versuche hätten die Partie nicht gerettet z.B. 22. … Kxf7 23. Sxe6 oder 22. … Txf7 23. Sxe6.

 

 


 

 

 

 

Bei den Recklinghausern sah man nun doch schon einige Sorgenfalten, da Manfred Abke zu diesem Zeitpunkt schon klar auf Gewinn stand und Hubertus Morgenroth bereits drei Mehrbauern hatte.


Abke

Manfred Abke hatte durch ein grobes Versehen seines Gegners eine Figur gewonnen und fuhr die Partie, obwohl sich sein Gegner noch bis zum 47. Zug wehrte, sicher nach Hause.
                     ABKE - BLEICH

Hier spielte der Manfreds Gegner 15. … Sxh3+ ??? und hatte dabei wohl vollkommen den weißen Läufer auf c8 übersehen.

Nach 16. Lxh3 hatte Manfred ohne jegliche feindliche Kompensation eine ganze Figur gewonnen  

 

 

 

 

 

 

KirsteinLeider musste zwischenzeitlich Dieter Kirstein seine Partie aufgeben. Sein Gegner wickelte zielstrebig in ein gleich stehendes Doppelturmendspiel ab. Aber hier setzte sich die Erfahrung des Recklinghauseners durch und schließlich verblieb Dieter trotz materieller Ausgeglichenheit in einem verlorenen Turmendspiel. KIRSTEIN -HERUD

In dieser Schlussstellung, die auch Fritz bereits mit -5,79 einschätzt, gab Dieter auf.

In allen Varianten ist das Eindringen des schwarzen Königs mit klarer Gewinnstellung nicht zu vermeiden.

 


 

 

 

 

Eine starke Partie spielte Klaus Grönke am Spitzenbrett. Ohne, dass eine Partei nennenswerte Vorteile erlangen konnte, entstand ein ausgeglichenes Bauernendspiel. Aber typischerweise spielt der DWZ-stärkere ein solches Endspiel geduldig weiter und wartet auf einen Fehler seines Gegners, der auch prompt eintrat.

BECKMANN - GRÖNKE

Das Bauerendspiel ist kompliziert und Schwarz droht austempiert zu werden.

Jedoch halten Bauernzüge wie z.B.  32. … h6 oder a4 die Partie im Gleichgewicht.

Nach 32. … Kc6? 33. Ke5 dringt der Weiße König gewinnbringend in die schwarze Stellung ein.

 

 

 

 

 

 

KromatDer Königsangriff von Stefan Kromat wurde sicher abgewehrt und sein Gegner verblieb in besserer Stellung mit einem Mehrbauern. Schließlich beendete er das Spiel taktisch.
              CALLENBERG - KROMAT

Der feine Zug 25. Da2 bringt die sofortige Entscheidung.

Le2 ist angegriffen und es droht tödlich 26. Sf7+.

Stefan rettet zwar den Läufer mit 25. … Lb5, gab aber nach 26. Sf7+ wegen 26. … Kg8 27. Txe8++ auf.


 

 

 

 

 

 

MorgenrothHubertus Morgenroth hatte im Mittelspiel ganze drei Bauern gewonnen und stand klar auf Gewinn. Dann ließ er jedoch schwarzes Gegenspiel zu und stellte die Partie danach sogar nahezu einzügig ein.


     MORGENROTH - MECKLENBURG

Nach 35. Dxf4?? wird Hubertus mit 35. … Txg2+ 36. Kf1 (36. Kh1 De2 verliert auch) De2++ mattgesetzt.

35. Txf4 hätte die Partie offengehalten, wobei Hubertus nun beim Einschlag auf g2 seine Dame gegen zwei Türme geben kann.

 

 

 

 

 

 

BeckerNach einer unglücklichen Eröffnungswahl waren die Fronten in der Partie von Volker Becker geklärt. Sein Gegner spielte auf Königsangriff und Volker blieb nur eine zähe Verteidigung ohne Gegenspiel.  Auch hier wartete der Recklinghausener geduldig auf eine Fehler und gewann nach einem solchen einen wichtigen Bauern und damit in Folge auch die Partie.

                            HÖFKER - BECKER

In schon klar besserer Stellung beendete Weiß die Partie mit dem schönen Zug        39. Texe6.

 

 

 

 

 

 

Schulte

Ein wildes Mittelspiel fand in der Partie von Axel Schulte statt. Recht mutig eroberte Axel mit seinem Springer einen Bauern und musste viele Varianten genau durchrechnen, um diesen Springer nicht zu verlieren. Als sich jedoch der Rauch verzogen hatte, stand ein total ausgeglichenes Turmendspiel auf dem Brett und m an einigte sich schließlich friedlich.


KLEINER - SCHULTE

Hier griff Axel mit 14. … Sxe4 zu.
Die Idee ist natürlich 15. dxe4 d3 mit Angriff auf den Turm a1.

Weiß spielte jedoch 15. Sxe7+ Sxe7 16. Lf4 Dc5 17. axb4  Db6 und wiederum wird 18. dxe4 mit 18. … d3+ pariert.

 

 

 

 

 

Zum Schluß noch etwas Statistik:

Insbesondere an den oberen Brettern waren wir gegen die gegnerischen DWZ-Riesen chancenlos. An den ersten fünf Brettern holten wir nur 6,5 von 72 möglichen Punkten (9%).
Oft wurden wir hier nicht taktisch an die Wand gespielt, sondern die Gegner warteten in ausgeglichenen Stellungen geduldig auf kleine Fehler und wickelten in gewonnene Endspiele ab.

An den letzten drei Brettern holten wir auch Dank unserer starken Ersatzleute (z.B. Horst Reusche 1/1, Manfred Abke 1/1, Gerd Ackerhans 0,5/1 und Inge Krüger 1,5/2) immerhin 12 von 27 möglichen Punkten(44%).
Hier ist besonders die Leistung von Axel Schulte hervorzuheben, der mit 4,5/8 als einziger Stammspieler eine positive Bilanz aufweist.

 

 


 

 

8. Spieltag 12.03.2017

 

Br. Rangnr. SV Waltrop 1 - Rangnr. SF Schüren 1 7:1
1 1 Winterberg, Andreas - 1 Grönke, Klaus ½:½
2 2 Drewes, Martin - 2 Kirstein, Dieter 1:0
3 3 Eckert, Marius - 3 Kromat, Stefan 1:0
4 4 Gasper, Jörn - 4 Morgenroth, Hubertus 1:0
5 5 Breidenbach, Rolf - 5 Becker, Volker +:-
6 6 Dunsche, Daniel - 7 Feldmann, Hans-Joachim +:-
7 7 Sehrbrock, Christoph - 8 Schulte, Axel ½:½
8 8 Schwammbach, Frank - 15 Knippfeld, Reinhold 1:0

 

Unter keinem guten Stern stand unser Auswärtskampf in Waltrop.
Den krankheitsbedingten Ausfall von Volker Becker konnten wir leider wegen unserer dünnen Personaldecke nicht kompensieren. Als auch noch Hans-Joachim Feldmann, der versehentlich von einem Heimspiel ausging und deshalb nach Schüren gefahren war, plötzlich ausfiel, lagen wir schon vor dem ersten Zug 2 : 0 zurück.

Klaus Grönke konnte sich nach einer unglücklichen Eröffnung wieder befreien. Beide Gegner fühlten sich in ihrer Stellung jedoch nicht so recht wohl und einigten sich deshalb auf remis.

Auch Hubertus Morgenroth spielte eine ungenaue Eröffnung und lud damit den Waltroper zu wilden Attacken ein.
Ein unklares Opfer des Waltropers führte zu einer komplizierten Stellung, in der schließlich der Angriff durchschlug.

Stefan Kromat ließ seinen König für frühen Angriff in der Mitte stehen.
Dies wurde mit fortgeschrittener Dauer zum Problem.
Am Ende konnte er gegen ein weit vorgedrungenes Freibauernpaar nichts mehr ausrichten.

Dieter Kirstein hatte schon in der Eröffnung  einen Bauern verloren.
Diesen Nachteil konnte er im weiteren Verlauf und schließlich  im Turmendspiel nie ausgleichen.

Reinhold Knippfeld spielte gegen seinen DWZ viel höher eingestuften Gegner eine starke Partie.
Leider wurde das nicht belohnt.

KnippfeldIm entscheidenden Augenblick nach 5 Stunden Spielzeit hat er eine Remisvariante übersehen.
Danach nahm der Druck der gegnerischen Leichtfiguren gegen seinen König so stark zu, dass er dabei eine Springergabel übersah.

 

SCHWAMMBACH - KNIPPFELD

Hier hätte 1. ... Txa3+ 2. Kxa3 Lc5+ 3. K.. Lxd6
zu einem sicheren Remis geführt.

Stattdessen spielte Reinhold 1. ... Lxf2

 

 

 

 

 

 

 

Axel Schulte hatte eine gute ausgeglichene Stellung.
Sein Gegner lehnte aber ein Remisangebot ab.
Im frühen Turmendspiel unterliefen Axel ein paar Ungenauigkeiten, die seinen Gegner scheinbar zum Sieg reichten.
Danach steigerte Axel sich aber und erkämpfte sich noch das verdiente Remis.

 


 

 

7. Spieltag 19.02.2017

 

Br. Rangnr. Schwarze Dame Osterfeld 1 - Rangnr. SF Schüren 1 5:3
1 2 Grewe, Ludger - 1 Grönke, Klaus 1:0
2 3 Laudage, Bernd - 3 Kromat, Stefan 1:0
3 4 Bensch, Arnold Heinrich - 4 Morgenroth, Hubertus 1:0
4 5 Fiori, Bruno - 5 Becker, Volker 1:0
5 7 Cziczkus, Jürgen - 7 Feldmann, Hans-Joachim ½:½
6 8 Otto, Hans-Joachim - 8 Schulte, Axel -:+
7 9 Könitz, Wilfried - 15 Knippfeld, Reinhold ½:½
8 13 Pilarczyk, Dieter - 18 Krüger, Inge 0:1

 

Nach einer halben Stunde gingen wir in Führung, da Axel Schulte seine Partie kampflos gewann. Nun rechneten wir uns gegen die Oberhausener, die bislang aus den Mannschaftskämpfen lediglich ein Remis erreicht hatten, einige Chancen aus.

Es entwickelte sich auch weiterhin günstig für uns, da unsere Ersatzfrau Inge Krüger überzeugend gewann. Schon nach kurzer Zeit hatten sich in ihrer Partie die Reihen gelichtet und Inge hatte zwei Mehrfiguren.

Danach einigten sich Reinhold Knippfeld und Hans-Joachim Feldmann mit ihren Gegnern in keinesfalls schlechterer Stellung friedlich und wir führten etwas überraschend 3,0 : 1,0.
Doch zu weiteren Punkten sollten wir nicht kommen.

Von der recht interessanten Partie von Stefan Kromat hat der Berichterstatter wenig mitbekommen und konnte nur die Aufgabe von Stefan nach knapp vier Stunden Spielzeit registrieren.

BeckerVolker Becker verschenkte in der Französischen Verteidigung bereits in der Eröffnung ein wichtiges Tempo und danach entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor.
Ohne jegliches Gegenspiel musste es Volker zulassen, dass sein Gegner die Figuren zum tödlichen Königsangriff umgruppierte.

FIORI - BECKER

Der nächste Zug von Schwarz 9. ... Tb8 ist ein grober positioneller Fehler.
Er bringt überhaupt nichts.
Später droht dem Turm sogar auf der Diagonalen f4-b8 Gefahr.

Der Zug sollte b7-b5 unterstützen, was Weiß aber simpel durch 10. a2-a4 verhinderte.

 

 

 

 

 

 

GroenkeKlaus Grönke kam nach einem zweifelhaften Damenzug in der Eröffnung in positionellen Nachteil. Schließlich eroberte sein Gegner im Mittelspiel einen Springer und trotz tapferer Gegenwehr musste Klaus einige Züge später aufgeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als letzter spielte Hubertus Morgenroth.
Es entstand ein Doppelläuferendspiel mit Mehrbauern für den Gegner und schließlich eins mit gleichfarbigen Läufer und Mehrbauern. Hubertus verteidigte sich zäh und schuf durch seine eigenen weit vorgerückten Bauern sogar einige Gegendrohungen.
MorgenrothDer Gegner gruppierte seine Kräfte jedoch geschickt um und Hub musste schließlich nach über 60 Zügen aufgeben.

MORGENROTH - BENSCH

Hier hätte Hubertus ein studienhaftes Remis erreichen können.

1. Lc2 !! Lxc2   - zieht der Läufer weg, folgt Lxg6!
(1 ... f3+ 2. Kf2 ändert nichts)
2. Kf3

Nun fällt der Bauer f4 und der weiße König gelangt danach zwingend nach g7 und erobert dann den Bauern h7.

Schwarz muss dann rechtzeitig mit seinem König auf f8 bzw. f7 sein, um nicht sogar noch zu verlieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

6. Spieltag 29.01.2017

 

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. Bochumer SV 2 3,5:4,5
1 1 Grönke, Klaus - 9 Krämer, Matthias ½:½
2 2 Kirstein, Dieter - 11 Niekrens, Stefan 0:1
3 3 Kromat, Stefan - 12 Hinkmann, Jens 1:0
4 5 Becker, Volker - 13 Goralski, Christian 1:0
5 7 Feldmann, Hans-Joachim - 14 Flören, Philipp 0:1
6 8 Schulte, Axel - 15 Peters, Olaf 0:1
7 16 Ackerhans, Gerd - 16 Klempt, Günter ½:½
8 18 Krüger, Inge - 2001 Hirmer, Raimund ½:½

 

Die Mannschaft von SV Bochum 2 unterschätzte uns nicht und besuchte uns in nahezu Bestbesetzung.


Recht schnell gingen unsere Gäste auch standesgemäß in Führung. Hans-Joachim Feldmann und sein FeldmannGegner (DWZ: 1900) zeigten erstaunliche Theoriekenntnisse und spielten zügig eine lange Zugfolge der Najdorf-Variante in der Sizilianischen Verteidigung. Danach entwickelte der Bochumer jedoch recht schnell eine gefährliche Initiative, und nachdem Hans-Joachim zwei Bauern verloren hatte, gab er den aussichtslosen Kampf auf.


FLÖREN - FELDMANN

In dieser für Schwarz schon recht schwierigen Stellung geht nach
18. … Sb8  19. Tc3+ Sc6 20. Lxe5
der erste Bauer ersatzlos verloren.

 


 

 

 

 

Den erwarteten weiteren Verlauf nahm der Mannschaftkampf durch die Niederlage von Dieter Kirstein am zweiten Brett. Sein Gegner (DWZ: 2002) ergriff sofort die erste Gelegenheit, durch eine kleine Kombination Material zu gewinnen, und danach war die Partie praktisch schon entschieden, Kirsteinobwohl Dieter sich noch einige Züge quälte.

 


KIRSTEIN - NIEKRENS

Dieter spielte hier 19. Le3 und musste überrascht feststellen, dass das Opfer
19. … Sxe4
zu einem klaren Vorteil für Schwarz führt.

Die Partie führte nach
20. Sxe4  exf4 21. Sg5 Dxe3 22. Sxf4 Lxa1
zu einer klaren Gewinnstellung für Schwarz

 


 

 

 

 

 

Doch nun kamen einige erfreuliche Überraschungen.


GroenkeAm Spitzenbrett bot Klaus Grönke seinem Kontrahenten (DZW:  2192) erfolgreich Paroli. In ausgeglichener Stellung einigte man sich friedlich und auch in der nachträglichen Analyse mit einem Vereinskamerad fand der Bochumer keinen zwingenden Weg, in Vorteil zu kommen.

KRÄMER - GRÖNKE

Hier droht Klaus, auf f2 reinzuschlagen. Weiß pariert die Drohung mit 26. Dc5 und Klaus gewann seinen geopferten Bauern mit
26. … Dxb2  ( 27. Dxa5 scheitert nun an an 27. ... Txf2 28. Sf4 Txf4 mit deutlichem schwarzen Vorteil) zurück, wonach die Partie wieder ausgeglichen ist.

Die Schachengines schlagen stattdessen
26. Sc5 mit Vorteil für Weiß vor
(z.B. 26. … Tc8 27. b4 Sc4 28. Txd3 usw.).

 

 


 

 

 

 

Inge Krüger hatte am 8.Brett den stärksten nominellen Nachteil. Der Bochumer war mit DWZKrueger  1788 satte 546 DWZ-Punkte besser als Inge. Doch Inge leistete furchtlos Widerstand und stand nie schlechter als ihr Gegner. Als dieser in seinen Angriffsbemühungen etwas übersah, kam Inge sogar materiell in Vorteil. Einige Züge später konnte er froh sein, in schlechterer Stellung noch einmal mit einem Remis davongekommen zu sein.

KRÜGER - HIRMER

Nach dem fehlerhaften Angriffsversuch
16. … g6-g5 gewinnt
17. Lb4 die Qualität, da das wohl geplante
17. … c7-c5 natürlich an 18. dxc6 en passant  scheitert.

Auch 17. ... Ld6 18. e5! Lxb4 19. axb4 ist klar vorteilhaft für Weiß

 

 


 

 

 

 

Unseren ersten vollen Punkt holte Volker Becker. Nachdem sich sein Gegner (DWZ: 1990) aus der Eröffnung leichte Vorteile erkämpft hatte, vereinfachte er die Stellung jedoch durch den Abtausch mehrerer Figuren. In schon etwas schlechterer Stellung Beckerüberschätzte der Bochumer die Möglichkeiten seiner Stellung und lehnte ein Remisangebot ab. Schließlich konnte Volker in ein Endspiel mit Läuferpaar plus Mehrbauer gegen Läufer und Springer abwickeln, was recht einfach gewonnen war.

BECKER - GORALSKI

Nach 21. e6! ist die Partie schon entschieden, da die Zugfolge
21. … fxe6 22. Lxe6+ Kh8 23. Lxd7 Txf1+ 24. Kxf1 Lxd7 25. Lxc5
mit klar gewonnener Stellung praktisch erzwungen ist.

 


 

 

 

 

 

Der Ausgleich im Mannschaftskampf zum zwischenzeitlichen 3,0 : 3,0 gelang Stefan Kromat. Sein Gegner (DWZ: 2002) und er spielten eine wilde Eröffnung, bei der die Materialbilanz schon frühzeitig im Ungleichgewicht war. Der Bochumer hatte zwar schon eine Qualität und zwei Bauern mehr, Kromatdoch sein Springer auf a8 war dem Tode geweiht. In ausgeglichener Stellung wurde Stefans Remisangebot abgelehnt, doch das spornte Stefan an und er attackierte mit all seinen Figuren den feindlichen König und setzte ihn schließlich sogar matt.

HINKMANN - KROMAT

Nach dem schönen
20. … Sh5
gewinnt Schwarz zwingend die Qualität.

Es droht Sg3 matt, weswegen 21. Txe7 scheitert.
Es bleibt nur
21. hxg4 Txf1+ 22.Kh2
und Schwarz gewann recht schön im weiter fortgesetzten Königsangriff.

 

 

 

 

 


 

Eine hochinteressante Partie spielten Axel Schulte und sein Gegner aus Bochum (DWZ: 1897). Als Kiebitz war einem lange nicht klar, wer hier eigentlich auf Angriff und wer auf Verteidigung spielt. Beide Spieler attackierten sich gegenseitig am Königsflügel.  Doch der Bochumer hatte die Sache jederzeit im Griff und hatte die verschiedenen Taktiken richtig berechnet. Aber auch Axel berechnete die schwierigen Stellungen korrekt, verteidigte sich geschickt und widerstand einigen taktischen Versuchungen. Doch dies hatte viel Bedenkzeit gekostet und so unterlief ihm in allerdings schon etwas schlechterer Stellung ausgerechnet im 40. Zug, also dem letzten Zug vor der Zeitkontrolle, ein fataler Fehler. Er verlor durch eine Springergabel die Dame und gab sofort auf.

Schulte

SCHULTE - PETERS

Hier spielte Schwarz sehr schön
34. … Sf4.
Der Springer ist wegen
35. gxf4 Dxf4+ 36. Kg1 Lh3 tabu.

Aber 35. Dd2 rettet scheinbar wegen des gefesselten Springers die Situation. Nach dem erneut starken
35. … Lg4 36. Lxg4 Txg4
ist die Stellung zwar ausgeglichen, doch für Weiß in Zeitnot in der Praxis recht schwierig, da man hier den einzigen Rettungszug
37. Tee2 finden muss

 

 

 

 


 

 


 

 

 

 

Gerd Ackerhans hatte sich angesichts der nominellen Überlegenheit seines Gegners (DWZ: 1846) vorgenommen, nur nicht schnell zu verlieren. Dies gelang ihm mehr als überzeugend. Er ließ sich auch durch einen Bauernverlust nicht irritieren und baute unter Abtausch vieler Figuren eiACKERHANSne sichere Verteidigungsstellung auf. Zwar versuchte der Bochumer noch, an beiden Flügel einen Durchbruch zu erzielen, dort Gerd blockte alle Bemühungen durch die richtigen Königszüge im Rücken seines Verteidigungsriegels ab und das Remis war unvermeidlich.

KLEMPT - ACKERHANS

Diese Schlussstellung ist ein typisches Beispiel für den begrenzten Rechenhorizont der sonst übermächtigen Schachengines.

Konstant weisen sie in allen möglichen Varianten ein gewaltiges Plus von ca. + 4,00 (gedeckter Freibauer als Mehrbauer) aus, doch gelingt ihnen dennoch nicht der Durchbruch, wenn Schwarz keine fehlerhaften Königszüge macht.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

5. Spieltag 18.12.2016

 

Br. Rangnr. SF Buer 1 - Rangnr. SF Schüren 1 7:1
1 1 Große-Frintrop, Gerd - 1 Grönke, Klaus 1:0
2 2 Renk, Christoph - 2 Kirstein, Dieter 1:0
3 3 Wilbert, Siegfried - 3 Kromat, Stefan 1:0
4 4 Schorra, Helmut - 4 Morgenroth, Hubertus 1:0
5 5 Andersen, Knut - 5 Becker, Volker ½:½
6 6 Baar, Michael - 7 Feldmann, Hans-Joachim 1:0
7 7 Kreitling, Oliver - 8 Schulte, Axel ½:½
8 8 Ebert, Manfred - 9 Meyer, Thomas 1:0

 

 


 

4. Spieltag 27.11.2016

 

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. SC Rochade Rüttenscheid 1 1,5:6,5
1 1 Grönke, Klaus - 1 Dergatschova, Anna 0:1
2 2 Kirstein, Dieter - 3 Lindenmaier, Reinhard ½:½
3 3 Kromat, Stefan - 4 Dorgarten, Armin 0:1
4 4 Morgenroth, Hubertus - 6 Koprek, Jürgen ½:½
5 7 Feldmann, Hans-Joachim - 7 Storp, Thomas 0:1
6 8 Schulte, Axel - 8 Bruckmann, Jochen ½:½
7 9 Meyer, Thomas - 10 Pennekamp, Manfred 0:1
8 11 Meyer, Sebastian - 13 Gödicke, Oliver 0:1

 

 


 

 

 

Viererpokal 11.11.2016

 

Br. Rangnr. SC Hansa Dortmund 1 - Rangnr. SF Schüren 1 2,5:1,5
1 16 Linker, Walter - 1 Grönke, Klaus ½:½
2 2001 Burchert, Wolfgang - 2 Kirstein, Dieter 1:0
3 2003 Hillebrand, Carsten - 3 Kromat, Stefan ½:½
4 2005 Zelt, Jens - 9 Meyer, Thomas ½:½

 

Spielbericht von Stefan Kromat:

Nach viele Jahre langer Viererpokal-Abstinenz zogen wir uns gegen unsere im Schnitt gut 150 DWZ-Punkte stärkeren und damit nominell deutlich überlegenen Gegner von Hansa Dortmund mit einem 1,5 zu 2,5 achtbar aus der Affäre.

Klaus Grönke erhielt an Brett 1 nach einigen Abtauschen in ausgeglichen aussehender Stellung frühzeitig ein Remisangebot, das er auch annahm.

An Brett 2 verwechselte Dieter Kirstein in einer ihm eigentlich bestens vertrauten Eröffnungsvariante die Zugfolge und geriet sofort in erheblichen positionellen Nachteil, den sein Gegner konsequent zu einer dominierenden Figurenstellung ausbaute und in der Folge so starke Drohungen gegen die Königsfestung aufstellte, dass Dieter den hoffnungslosen Kampf aufgab.

Stefan Kromat war an Brett 3 mit Schwarz gut aus der Eröffnung herausgekommen und hatte nach Verlassen der theoretischen Pfade sogar erkennbare positionelle Vorteile herausgearbeitet, als er mangels zwingender Fortsetzungen aus der Position der Stärke heraus ein Remisangebot unterbreitete.
Zu diesem Zeitpunkt war der Verlust an Brett 2 bereits abzusehen und es hätte im Hinblick auf die gegen uns sprechende Feinwertung an beiden unteren Brettern der vollen Punkte bedurft, um den Pokalkampf nicht zu verlieren und eine Sensation gegen den haushohen Favoriten zu schaffen.
Nachdem der Kampf an Brett 2 entschieden war, nahm Stefans Gegner dann das Remis an und stellte damit den Mannschaftserfolg der Hanseaten sicher.

Die Begegnung von Thomas Meyer am 4. Brett, die sich bei lange vollem Spielfeld recht langsam entwickelte und einen sehr positionellen Charakter annahm, war damit für die Mannschaftswertung bedeutungslos geworden, so dass sich Thomas wenig später mit seinem Gegner auf ein Remis einigte, obwohl er selbst sich positionell im Vorteil sah.

Mit etwas mehr Glück und Mut zum Risiko wäre eine Überraschung gegen den Turnierfavoriten durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, das knappe Endergebnis entsprach also auf jeden Fall auch dem tatsächlichen Spielverlauf.


 

3. Spieltag 30.10.2016

 

Br. Rangnr. Sport Union Annen 1 - Rangnr. SF Schüren 1 6:2
1 2 Mainka, Gregor - 1 Grönke, Klaus 1:0
2 4 Weier, Daniel - 2 Kirstein, Dieter 1:0
3 5 Herrmann, Uwe - 3 Kromat, Stefan ½:½
4 6 Hartung, Thomas - 4 Morgenroth, Hubertus 1:0
5 7 Jeschke, Holger - 5 Becker, Volker 1:0
6 8 Rudak, Bartholomaeus - 6 Fritsch, Werner +:-
7 1001 Sondermann, Dirk - 7 Feldmann, Hans-Joachim ½:½
8 14 Leckebusch, Hans Peter - 8 Schulte, Axel 0:1

 

Da Werner Fritsch leider nicht am vereinbarten Abholtreffpunkt erschien, lagen wir schon zu Spielbeginn mit 0:1 hinten.

Recht schnell wurde durch die Partie von Volker Becker daraus ein 0:2.
Sein Gegner hatte die Eröffnung geschickt gespielt und seine Läufer dominierten das Brett.
Schließlich konnte er sogar eine Figur opfern und Volker berechnete die Konsequenzen vollkommen falsch, (eine geschickte Ablehnung des Opfers hätte die Partie offen gehalten) so dass er aufgeben musste.

Auch der Gegner von Hubertus Morgenroth spielte eine schöne Angriffspartie.
Er riss die feindliche Königsstellung auf, und als auch noch ein Turm in die Königsstellung eindrang, den Hubertus wegen anschließender Springergabel mit Damenverlust nicht eliminieren konnte, war die Partie entschieden.

Zwischenzeitlich hatte Stefan Kromat die Eröffnungsvorteile seines Kontrahenten wieder geschickt ausgeglichen und die Partie endete in einem verdienten Remis.

Dieter Kirstein büßte im Mittelspiel einen wichtigen Zentralbauern ein, den er trotz aller Bemühungen nicht zurückgewinnen konnte.
In deutlich schlechter Stellung kürzte er sein Leiden ab, indem er eine Springergabel mit Qualitätsverlust übersah.

Eine heiße Partie hatte auch Hans-Joachim Feldmann auf dem Brett.
In einer hochtaktischen Stellung wickelte er in eine Materialverteidigung von zwei Türmen und zwei Leichtfiguren gegen die feindliche Dame nebst Leichtfigur und zwei Mehrbauern ab.
In dieser undurchsichtigen Stellung einigte man sich friedlich.

Spielerischer Höhepunkt des Mannschaftskampfes war sicherlich die Partie am Spitzenbrett zwischen Klaus Grönke und Gregor Mainka.
Das Brett brannte lichterloh und Klaus sah sich mit einem vernichtenden Königsangriff konfrontiert.
Statt jedoch in qualvoller Verteidigung unterzugehen, initiierte Klaus unter Figurenopfer ein Gegenspiel auf Basis eines gedeckten Freibauern.
Nach einer kleinen Ungenauigkeit seines Gegners hätte er sogar leicht in Vorteil kommen können.


Groenke

 

KLAUS GRÖNKE - GREGOR MAINKA

Hier hätte Gregor Mainka nach
22. Dc3
(Klaus spielte 22. cxb5)
einige genaue Züge finden müssen, um nicht in Nachteil zu kommen.

22. … Sd4!
23. exd4 b4! (alles andere verliert)
24. De3

und die Partie ist nach Einschätzung der Engines offen mit minimalen Vorteilen für Weiß.

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich brachte der Wittener etwas später auch noch seinen Th8 über h4 in den Angriff und Klaus musste kurz darauf aufgeben.


Der Mannschaftskampf war nun  zwar schon lange entschieden, trotzdem blieben wir alle weitere anderthalb Stunden im Spielsaal, um Axel Schulte in seiner Partie moralisch zu unterstützen.
Axel hatte im Mittelspiel einen wichtigen Bauern gewonnen und wickelte anschließend in ein Turmendspiel mit drei  Mehrbauern ab.
Er machte sich zwar das Leben etwas schwer (er verlor z.B. einen Bauern durch eine Pattfalle und auch einen  zweiten Bauern musste er geben, um weitere Fortschritte zu machen), doch schließlich ging der letzte Bauer zwingend zur Dame.
Damit bestätigte Axel mit einem Score von 2,5 Punkten aus drei Partien seine gute Form.

 


 

2. Spieltag 25.09.2016

 

Br. Rangnr. SF Schüren 1 - Rangnr. SV Bönen 1 2:6
1 1 Grönke, Klaus - 1 Schlottmann, Fabian 0:1
2 2 Kirstein, Dieter - 2 Lenz, Guntram ½:½
3 3 Kromat, Stefan - 3 Fuest, Torsten ½:½
4 4 Morgenroth, Hubertus - 4 Merz, Martin 0:1
5 5 Becker, Volker - 6 Schötz, Hans-Joachim 0:1
6 6 Fritsch, Werner - 7 Schütz, Ralf 0:1
7 7 Feldmann, Hans-Joachim - 8 Budde, Uwe ½:½
8 8 Schulte, Axel - 9 Medger, Gernot ½:½

 

GroenkeAm ersten Brett überraschte der Bönener Klaus Grönke im Mittelspiel mit einem starken Qualitätsopfer.
In der weiteren Abwicklung verblieb Klaus mit einem verlorenen Turmendspiel mit zwei Minusbauern.

SCHLOTTMANN - GRÖNKE

Mit 20. Txc6 fand Weiß den einzigen (!) Zug, der ihn in Vorteil bringt.

Nach 20. … bxc6 21. Sxe5 Tc7 22. Sexf7! und nun z.B. 22. … Tfxf7 23. Sxf7 Dxd2 24. Sxh6+ hat Weiß zwei Mehrbauern und Schwarz zudem eine schlechte Bauernstruktur.

Klaus spielte stattdessen 20. …e4 aber nach 21. Se5 bxc6 22. Sxd7 Dxd7 gewinnt 23. Sxf5! für Weiß wegen des ungedeckten Lh6 einen wichtigen Bauern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine starke Partie spielte Dieter Kirstein am zweiten Brett.
Er wickelte in ein Turm-Läufer-Endspiel ab, in dem er starken Druck gegen die etwas zersplitterte generische Bauernstellung hatte.
Nach Turmabtausch verblieb jedoch ein Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern, das remis endete.


Am dritten Brett entstand bei Stefan Kromat eine schwermütige stark verschachtelte Stellung und Stefan wurde für diesen Aufbau mit einem Remis belohnt.


Der Gegner von Hubertus Morgenroth am vierten Brett hatte eine Figur für einen starken Königsangriff geopfert. Schließlich ließ sich sein der den Rand gedrängter König von Hubertus nur mit massivem Figurenverlust verteidigen und Hubertus musste aufgeben.


Am fünften Brett kam Volker Becker in einer französischen Verteidigung nie zum Ausgleich; es fehlte immer ein Tempo. Beim Versuch um Gegenspiel musste er seine Königsstellung öffnen und ging schließlich im feindlichen Königsangriff deutlich unter.


Den ersten Punkt sicherten sich die Bönener am sechsten Brett, als Werner Fritsch nach etwas mehr als zwei Stunden die Überlegenheit seines Gegners anerkennen musste.


Hans-Joachim Feldmann musste sich am siebten Brett gegen einen starken Angriff verteidigen. Obwohl es optisch bedenklich aussah, konnte er sich schließlich geschickt ins Remis retten.


Am letzten Brett konterte Axel Schulte alle feindliche Angriffsversuche gegen seinen König und nach Abtausch aller Schwerfiguren einigte man sich friedlich.


 

 

 

1. Spieltag 04.09.2016

 

Br. Rangnr. SF Brackel 2 - Rangnr. SF Schüren 1 6:2
1 9 Fiebig, Thomas - 1 Grönke, Klaus 1:0
2 10 Friedrichs, Klaus - 2 Kirstein, Dieter 1:0
3 11 Klukas, Achim - 3 Kromat, Stefan 1:0
4 13 Reisberg, Andre - 4 Morgenroth, Hubertus 1:0
5 14 Krüger, Sven - 5 Becker, Volker 1:0
6 2001 Lennartz, Christina - 6 Fritsch, Werner 1:0
7 2004 Mathe, Christian - 8 Schulte, Axel 0:1
8 2005 Schroelkamp, Carsten - 10 Reusche, Horst 0:1

 

Schon bei der Premiere in der Verbandsklasse wurden uns deutlich unsere Grenzen aufgezeigt.

Der erste Gegner, Brackel 2, unterschätzte uns nicht und trat an den vorderen Brettern mit stärkster Aufstellung an. An den ersten 5 Brettern hatten sie einen durchschnittlichen Wertungsvorteil von 328 (!!!) – DWZ-Punkten.

Die härteste Nuss hatte Klaus Grönke am Spitzenbrett zu knacken. Sein Gegner, ein IM, brachte 2417 DWZ-Punkte auf die Waage.

Nicht überraschend gingen die Partien an den 5 Spitzenbrettern nach etwas mehr als 3 Stunden Spielzeit allesamt verloren. Wir wurden dort nicht taktisch überspielt, sondern die gegnerische überlegene positionelle Anlage der Partie führte schließlich zu Materialgewinn oder einem durchdringenden Königsangriff.

An den letzten drei Brettern hatten wir jedoch auch nach Partieform Chancen und nutzen sie auch größtenteils.

Leider traf Werner Fritsch durch einen Zugausfall verspäten und schon etwas abgekämpft ein und fand nie richtig in die Partie, die recht schnell verloren ging.

Souverän gewann jedoch unser „Ersatzmann“ Horst Reusche am 8. Brett, er war auch der einzige, der seinem Gegner DWZ-mäßig überlegen war.

Eine schöne Angriffspartie spielte auch Axel Schulte am 7. Brett. Er baute mit fast allen Figuren extremen Druck gegen den feindlichen König auf; deutlicher Materialgewinn war die zwangsläufige Folge und sicherte ihm den Punkt.